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Mach aus deinem C64 eine Jukebox!

.Sid Dateien sind gerippte Musikstücke vom C64. Diese Dateien können am PC mit sogenannten SIDPLAYER wiedergeben werden. Der Emulator VICE hat einen sidplayer dabei. Wer aber einen C64 hat, will dies nicht am PC hören oder ??? Der C64 kann so mit SID-Datein nicht umgehen, darum verwende ich hier Sidplay64. Sidplay64 unterstützt sogar SD2IEC, ob es auch mit IEC-ATA-Interface läuft, kann ich noch nicht sagen. Aber sobald ich das Teil fertig habe : ). Wenn Ihr den Sidplayer runtergeladen habt, braucht Ihr noch dirmaster, ein Tool zum editieren/erstellen von Disketten-images (.d64). Was darf nicht fehlen? Richtig, die SID Datein selber : ).
Die könnt Ihr z.B. hier saugen: HVSC collection

Startet nun das Programm Dirmaster und öffnet damit „SP64_TESTDISK.D64“ (in der Sidplay64.zip). Drückt nun auf „File“ -> „Import“ um eure SID zu importieren. Das macht Ihr bis die Diskette voll ist.
Nicht vergessen zu speichern!!!

Ich habe hier mal ein fertiges Diskettenimage erstellt:

sid

Runterladen könnt hier es hier:
SID.ZIP

Die SID.d64 kann am Emulator wie Vice verwendet werden oder ihr übertragt das Image auf eine Diskette via X1541-Kabel an das Floppylaufwerk.

Was ist den X1541 Kabel ist? Kann man hier nachlesen:
http://www.c64-wiki.de/index.php/X1541

Ich habe das xu1541-Kabel, da ich nur USB verwenden kann. Als Software verwende ich gerade OpenCBM, CBMXfer. Habt Ihr die Diskette im C64, gebt ihr nur LOAD“*“,8,1 ein und RUN.
Meine Final Cartridge III mag Sidplay64 nicht aber ohne gehts super : ).

Die Bedienungsanleitung ist auch in der Sidplayer64 ZIP, readme.txt.
Ich nutze immer die Taste „N“ für Next und stelle den Timer ein mit „<“ oder „>“, so wird nach Ablauf der Zeit die nächste sid geladen.

Raspberry Pi von USB-Festplatte betreiben

Raspian Pi kann nur von SD-Karten booten, gleich von USB booten ist nicht möglich. Wer Angst wegen Schreibzugriffe auf der SD-Karte hat, kann die SD-Karte auch nur zum booten verwenden. Das eigentliche System kann auf der USB-Festplatte oder USB-Stick laufen. Externe USB-Festplatten sollten eine eigene Stromversorgung haben.

Als erstes sollte sicher gestellt werden, dass die Patition MBR ist und nicht GPT. Es sollten auch keine Daten mehr drauf sein die benötigt werden. Alle Daten von der Festplatte gehen verloren!

Schließt eure USB-Festplatte am Raspberry Pi an und bootet ganz normal von euer SD-Karte. Meine Festplatte lautet /dev/sda , solltet ihr eine weitere Festplatte betreiben, kann das z.B. /dev/sdb sein.

Wer jetzt GPT hat, kann so auf MBR umstellen:
sudo parted /dev/sda

Jezt wird parted gestartet und erwartet einen Befehl:
mklabel msdos

Jetzt gebt quit als Befehl ein um parted zu beenden. Jetzt kann die Festplatte partitioniert werden:

sudo cfdisk /dev/sda

Ich habe 170 GB für eine Linux-Partition, 2GB für Swap eingerichtet. Danach muss man die Partition auswählen und den Typ der Partition angeben. Linux-Partition bekommt Type 83 und SWAP Type 82. Nun die Partitionsdaten auf die Platte schreiben und cfdisk beenden. Das Dateisystem kann nun angelegt werden:

sudo mkfs.ext4 /dev/sda1
sudo mkswap /dev/sda2

Ab jetzt kann man die Festplatte schon verwenden, man muss die Festplatte nur noch zur Verfügung stellen mit:

sudo mount /dev/sda1 /mnt

Kopiert eure Daten von der SD-Karte auf die Festplatte:
cd /mnt
sudo cp -axuv / .

Da booten von der Festplatte nicht möglich ist, löschen wir den Boot-Ordner von der Festplatte. Nicht von der SD-Karte!


sudo rm -R /mnt/boot
sudo nano /mnt/etc/fstab

Sucht die Zeile und setzt eine Raute davor:

#/dev/mmcblk0p2 / ext4 defaults,noatime 0 0

Fügt unter dieser Zeile diese Einträge hinzu:

/dev/sda1 / ext4 defaults,errors=remount-ro 0 1
/dev/sda2 none swap sw 0 0

Auf der SD-Karte muss nun cmdline.txt bearbeitet werden.

sudo nano /boot/cmdline.txt

In der einen Zeile muss root=/dev/mmcblk0p2 durch root=/dev/sda1 ersetzt werden, damit wird das System von der Platte gebootet. Jetzt kann man die SWAP-Partition noch verwenden mit:

sudo swapon -a

Jetzt soll man mit sudo reboot neustarten. Zum Testen kann man dann df -h eingeben:

Dateisystem Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
rootfs 182G 2,5G 170G 2% /
/dev/root 182G 2,5G 170G 2% /
devtmpfs 211M 0 211M 0% /dev
tmpfs 44M 264K 44M 1% /run
tmpfs 5,0M 0 5,0M 0% /run/lock
tmpfs 470M 0 470M 0% /run/shm
https://dav.box.com/dav 10G 0 10G 0% /home/pi/Desktop/box.com

Wie man sehen kann hat /dev/root nun 170 GB : ), habe das Gefühl es geht schneller als von der SD-Karte. Jetzt kann man noch das dphys-swapfile deaktivieren:

sudo update-rc.d dphys-swapfile remove

Anschließend sollten Sie einen Neustart des Systems durchführen.

sudo shutdown -r now

Nach dem Neustart können Sie durch swapon überprüfen ob die Auslagerungsdatei nicht mehr verwendet wird. Bzw. nur unser angelegte SWAP-Partition verwendet wird:

swapon -s

Das Ergebniss sollte so aussehen:

Filename Type Size Used Priority
/dev/sda2 partition 1954444 0 -1

USB Soundkarte am Raspberry Pi

Raspberry Pi besitzt keinen Audioeingang für z.B. ein Microfon. In dieser Anleitung verwende ich das Gerät Virtual 7.1CH (C-Media Chipset) USB Sound Card. Als Erstes steckt die Soundkarte am USB-Port der Raspberry Pi. Keine Gewalt bitte ;)!

Installiert noch folgende Pakete, wenn Ihr in der Konsole arbeitet.

sudo apt-get install alsa-utils mpg321 lame

Mpg321 ist ein MP3-Kommandozeilen-Abspieler
alsa-utils ist Dienstprogramme für Konfiguration und Verwendung von ALSA
LAME ist ein MP3 Encoder

Jetzt müssen wir das Gerät finden, am besten mit:

sudo lsusb

Bei mir sieht das Ergebnis so aus, meine Soundkarte habe ich jetzt fett makiert:

Bus 001 Device 002: ID 0424:9514 Standard Microsystems Corp.
Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 001 Device 003: ID 0424:ec00 Standard Microsystems Corp.
Bus 001 Device 008: ID 1941:8021 Dream Link WH1080 Weather Station / USB Missile Launcher
Bus 001 Device 005: ID 0d8c:000c C-Media Electronics, Inc. Audio Adapter

Nur Audiogeräte anzeigen:

cat /proc/asound/cards

Jetzt muss man die alsa-base.conf bearbeiten:

nano /etc/modprobe.d/alsa-base.conf

Sucht die folgende Einstellung, setzt eine Raute am Anfang der Zeile:

#options snd-pcsp index=-2

Bei options snd-usb-audio index=-2 darf keine Raute am Anfang sein. Falls das aber so sein sollte, muss die Raute entfernen.

Datei Speichern und Soundcheck : )!!!
Da ich jetzt keine Lust habe Audiodatein zu kopieren, mache ich es mit folgenem Befehl:
speaker-test -t sine -f 440 -c 2 -s 1

Funktioniert die Soundausgabe, heißt das noch lange nicht, dass auch ein Mikrofone funktioniert.
Falls man nichts hören kann, muss noch ein wenig an der Konfiguration drehen werden.

alsamixer

alsamixer

Hier muss der Regler Mic eingestellt werden. Wird aus allen Versuchen nichts, bleibt nur noch, ein anderen Mikro zu probieren, um einen Hardware-Defekt auszuschließen. Ebenso sollten Sie sicherheitshalber noch einmal prüfen, ob das Mikrofon auch wirklich eingeschaltet ist.