Kategorie-Archiv: Allgemein

LOAD Ausgabe #7 – 40 Jahre IBM PC

Einmal jährlich erscheint das Vereinsmagazin aus dem Verein zum Erhalt klassisscher Computer e.V. i


Dieses Magazin ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Mein Lieblingsthema war auch dabei HPIB/GPIB : )! Hier geht es aber aktuell nur um Laufwerke mit diesem Anschluss. In der nächsten Ausgabe soll es auch um Messgeräte gehen. Eine CD-ROM ISO zum Selbstbrennen gibt es auch. Ganz praktisch, weil ich brenne nicht so gerne CDs, es gibt genügend Freeware/Open Source Tools, wo man das Image als virtuelles Laufwerk Mounten kann. Schont die Umwelt und es weniger Plastik im Umlauf. Details stehen im Heft. Über den Spendenbutton auf der Homepage kann man mindestens 5,00 EUR spenden und bekommt so die LOAD als Dankeschön per Post.

Dies ist der aktuelle Inhalt:
Alle Details gibt es hier:
https://www.classic-computing.org/load7/



 

Verschiedene ISA Soundkarten aufgetrieben

Also wer auf der Suche nach ISA Soundkarten ist, wird schnell feststellen, dass auf e-Bay die Preise mitlerweile extrem sind. Dann gibt es weder Anleitungen noch Treiber. Und der Klasseriker! „Ungetestet“,,… 😀 aber der Preis extrem. Selbst die Replikat, kosten einiges. Da weiß man aber zumindest, dass sie funktionieren.

Hier sammle ich nun Informationen über die alten ISA Karten, in diesem Artikel hauptsächlich nur Soundkarten. Hier sind nur die Soundkarten, die ich tatsächlich testen konnte.




Logitech Media-Vision Pro Audio Spectrum OPL3 ISA Soundkarte, PAS-16 IXW-PAS16LL:

Dise Soundkarte aus dem Jahre 1992 hat keine Jumper und wird nur über den Installer konfiguriert.Ein-/Ausgänge sind Line In, Line Out, Mic, CD In und Game/Midi.

Unterstützt wird in DOS PAS16 Sound Blaster, Adlib, MPU401 extern und ist eine reine 16bit Soundkarte. Die Soundkarte ist Sound Blaser 1.5 kompatibel und ist für Spiele die kein PAS unterstützen. Wer PAS nutzen will, sollte <= irq7 einstellen. Nicht größer, da sonst manche Spiele damit nicht klar kommen.

 

DOS and Windows 3.x drivers

 


Sound Blaster AWE64, Model CT4500 (1997)

Sound Blaster AWE64 ist eine  16 Bit Soundkarte, als Chip wurde der CT8903 verwendet. Ausgestattet ist die Soundkarte mit 512 KB RAM. Ein und Ausgänge sind Line in, Microphone in, Line out, Speaker out, Game/MIDI port, Audio in -CD-ROM , PC Speaker connector.

Creative bietet die DOS-Treiber immer noch zum Download an.

https://support.creative.com/Products/ProductDetails.aspx?prodID=1848&prodName=Sound%20Blaster%20AWE64


Sound Blaster AWE64 Value Treiber CD

SB16 und AWE-Zusammenstellungs-CD

Der Treiber ist für MS-DOS, Windows 3.x, Windows 95, Windows 98, Windows 98SE, Windows NT 4.0

Den Treiber bekommt man auch hier:

https://www.pc-schnulli.de/hardw/skisa/crskisa.html

Vienna Soundfont Studio 2.3 und den Treiber bekommt man auf der offizielen Webseite :

https://support.creative.com/Products/ProductDetails.aspx?prodID=1848&prodName=Sound%20Blaster%20AWE64

Jumper-Einstellungen:

MFBEN: Hier kann man die MPU-401 Emulation aktivieren/deaktivieren.
 
J1 und J5 ist für die DRAM Erweiterung (4MB). Wurde als Sound Blaster AWE64 Gold Version verkauft und hatte zusätzlich einen SPDIF Anschluss.

 


Creative Sound Blaster Vibra 16 CT4180

Die Creative Sound Blaster Vibra 16 ist eine 16bit ISA Soundkarte. Als Chip ist der Vibra 16C verwendet worden. Die Soundkarte kommt aus dem Jahre 1997. Ein-/Ausgänge sind Line In, Line Out, Mic, CD In und  Game/Midi. Installiert habe ich diese Soundkarte am 486’er mit Windows 95.

Der Treiber ist für MS-DOS, Windows 3.x, Windows 95, Windows 98, Windows 98SE, Windows NT 4.0

Treiber CD:

http://vogonsdrivers.com/getfile.php?fileid=1002&menustate=0


Aztech MM Pro 16IIIS+ PnP ISA Soundkarte

Dies ist eine 16 Bit Soundkarte aus dem Jahre 1998. Der Chip ist ein AZTECH 2320. Es ist eine Spannungsbuchse für 6 oder 9 V DC Ausgang(Out) vorhanden, über den Jumper JX2 wird die Spannung eingestellt. 1-2 = 6V und 2-3 = 9V. Zusätzlich sind noch Ein-/Ausgänge wie Line In, Line Out, Mic, CD In und  Game/Midi vorhanden. Hier habe ich nur einen Windows95/98 Treiber gefunden.

Jumper JX1 ist für den Typ des Microfone. Hier kann folgendes eingestellt werden:

1-2 Condenser Mic.

2-3 Carbon Mic.

 

Diese Soundkarte hat nur einen Windows 95 / 98 Treiber, aber für DOS funktioniert auch der Universaltreiber:

UNISOUND – Universal ISA PnP Sound Card Driver for DOS

Hier bekommt man den Windows 95/98 Treiber:

https://www.pc-schnulli.de/hardw/skisa/azskisa.html

Smart fortwo 451 – Serviceanzeige zurückzusetzen

Nach einer bestimmten Kilometerzahl wird beim Smart eine Erinnerung an die fällige Inspektion am Display angezeigt.

Smart fortwo 451 Serviceanzeige

-2 heißt im diesen Fall, 2 Tage überfällig. Steigt also jeden Tag.

Egal welche Werkstatt, wenn der Service wieder fällig ist, vergisst die Werkstatt auch die Serviceanzeige zurückzusetzen.
Wobei, wenn man die Serviceanzeige selber zurücksetzt, kann man auch verstehen warum.
Wer sich so was einfallen lässt, gehört sich stundenlang geohrfeigt.
Das ist jetzt die harmlose Variante, die ich hier schreibe.

Jetzt die gute Nachricht! Man kann die Serviceanzeige selber zurückzusetzen.
Die schlechte Nachricht, man hat nur 10 Sekunden Zeit. Stimmt nur ein Punkt vom Ablauf nicht, könnt ihr von vorne beginnen!
Also nicht gleich den Mut verlieren! Wenn man mal den Ablauf raus hat, klappt es auch.

In den Anleitungen steht immer innerhalb „4 Sek.“, vergesst diesen Blödsinn. Sofort beim Zündschloss, wenn das Licht am Display angeht, muss man zweimal schell (wie ein Doppelklick einer Computermaus) drücken. Es ist egal, ob die Fahrertür offen oder zu ist. Auch das war im Internet zu Lesen.

Wichtig ist, dass die Ganganzeige nicht bilnkt! Blinkt auch die Ganganzeige, liegtt ein anderes Problem vor und hat nichts mehr mit dem Service zu tun.

1. Zündung an, der Motor bleibt aus ; )!
2. 2x kurz die Linke Taste drücken
3. Zündung aus
4. die linke Taste drücken und gedrückt halten!
5. Zündung an
6. linke Taste gedrückt halten bis die Anzeige zurückgesetzt wurde (maximal 10 sek.)

Aber wer jetzt denkt, das dies übel ist, der irrt.
Denn es gibt Autos, die automatischen die Servicezeit berechnen, diese kann man nicht zurücksetzten ohne Programmiergerät.
Da hilft nur noch die Werkstatt. Es ist aber kein Smart Fourtwo 451 bekannt, der einen Dynamischen Service hat, die Anleitung funktioniert bei jedem Smart 451 Fortwo.

Wie gesagt, das Ganze muss zügig gehen und max. 10 Sekunden dauern.
Und man sollte auch den Service machen bzw. machen lassen. Nicht nur zurücksetzen, das ist eine dumme Idee und tut keinem Auto gut ;)!

Das HP54502A HP-IB mit Keysight 82357B (USB/GPIB) verbinden

Vor, hatte ich das schon länger, aber jetzt habe ich es auch mal angefangen : ). Habe einen HP Hewlett Packard 54502A Digital Oscilloscope mit HP-IB, hätte auch genügend alte Computer für eine HP-IB ISA Karte. Wollte dies aber mal am Modernen Computer verwenden.
Bei eBay werden „Keysight/Agilent 82357B“ USB-GPIB Interface Angeboten, anscheined ist auch die Nachfrage sehr hoch, denn die Preise gehen nach oben. Es handelt sich nicht um ein Orginalprodukt, weder mit dem Keysight Logo noch mit dem Agilent. Das Orginal kostet über 700€, was auch kein Wunder ist, da dies für den Industriebereich ist und er wenig produziert wird (keine Massenware). Für Privat ist natürlich die China-Version interessanter. Meine Freude war aber nur von kurzer Dauer, am ersten Tag habe ich mich mit der Keysight Software beschäftig, um überhaupt eine Verbindung zu bekommen. Das hatte auch am ersten Tag funktioniert. Aber nach 5 Stunden ging nichts mehr. Beim Keysight/Agilent 82357B sollten die LED’s blinken und nach kurzer Zeit die „Ready“ LED grün leuchten. Aber beim programmieren, war auf einmal die Verbindung weg. Also rumgesucht und festgestellt, dass die LEDs nichts mehr anzeigen. Im Gerätemanager wurde nur angezeigt „Unbekanntes USB-Gerät (Fehler beim Anfordern einer Gerätebeschreibung)“.

 

Da war nun das Problem, Zurückschicken dauert ewig. Also habe ich das Risiko gewählt und selber versucht zu reparieren.

 

  82357B

 

Falls jemand das gleiche Problem haben sollte und laut Internet-Recherche scheint das kein Einzellfall zu sein. Was ich gemacht habe, war alles Nachlöten und das Flussmittel von der Platine entfernen. Unterm Mikroskop sah das schon schlecht verlötet aus. Seitdem funktioniert es und es läuft sehr zuverlässig. Habe noch 15€ Rabatt bekommen. Seit dem bastle ich nun an einem Programm und lerne tatsächlich noch einiges, dass ich vorher nie auf den Schirm hatte. Also von HP-IB/GPIB bis zum Funktionsumfang/Bedienung Oszilloskope.

Beim HP Hewlett Packard 54502A Digital Oscilloscope geht die Seriennummer verloren, wenn man den NVRAM DS1230 tauscht. Diese SN ist im geschützen RAM-Bereich (SD-RAM) gespeichert. Über HP-IB Command kann man diese Seriennummer wieder eintragen. Bzw. habe ich das in meinem Programm auch drin. Da dies im geschützten RAM-Bereich ist, muss hinten Schalter auf UNPROTECT umgeschaltet werden. Dann die Seriennummer ändern und den Schalter auf PROTECT umschalten.




IEC-ATA-Interface V2.1

Das IEC-ATA-Interface V2.1 ist ein Festplatten-Controller für den C64, der Maximal eine 128GB Partition unterstützt. Das Projekt ist älter und kann nicht mit einem z.B. SD2IEC verglichen werden. Ein SD2IEC kann mit .D64 Images umgehen, was dieser IEC-ATA-Interface nicht kann. Man muss dies er wie ein übergroße Diskette betrachten.

Man benötigt kein ATMEGA Programmiergerät, da die Firmware über den C64 installiert wird. Die Bausätze gab es auf Dienstagstreff.de, aber ob es noch welche gibt, kann ich nicht sagen.
Mein Bausatz war von 2011 oder 2013, hatte diese Platine nur in meiner Werkstatt gefunden und wieder aufgebaut. Da ich 2 weitere habe, habe ich dieses Interface verkauft. In diesem Bild habe ich einen IDE Flash-Speicher Disk on Module (DOM) mit 128MB verwendet. Das besondere daran, man benötigt keinen zusätzlichen Stromanschluss für den DOM. Die Stromversorgung erfolgt über PIN 20 des IDE Konnektors, die Betriebsspannung beträgt 5V. Ein IDE Datenträger, größer wie 128GB, kann angeschlossen werden, aber es wird maximal 128GB Partition unterstützt. Keine Steuersoftware, auch die NLQHD-Firmware nicht, kann CD-ROM oder DVD Laufwerke ansprechen, da der ATMEGA keinen Platz mehr hat. NQL hat bereits einen neueren Adapter entworfen, aber auch da fehlt die Steuersoftware für CD-ROM-Laufwerke. IDE-CF Adapter funktionieren, aber nicht jeder. Hatte auch schon einen IDE-CF Adapter dran, hier muss man aber aufpassen, die billigen IDE-CF Adapter gehen nicht. Es muss True IDE unterstützt werden, also auch die CF-Karte muss dies unterstützen. Am einfachsten ist natürlich eine normale IDE Festplatte zu verwenden, da sollte man aber die 5V Stromversorgung über Pin20 vom IEC-ATA-Interface V2.1 abschalten (Jumper offen lassen) und die Festplatte über ein Netzteil versorgen.
Es gibt unterschiedliche Steuersoftware für den IEC-ATA-Interface. Meine Empfehlung ist die von NLQ-HD.
Die NLQ-Firmware hat den Vorteil, dass die HD im FAT32-Format beschrieben wird. Dadurch können die am C64 gespeicherten Files später am IBM-PC weiterbenutzt werden. NLQ-HD kann:

-selektives Directory (open2,8,0,“$*=b“ (‚b‘ = branch = directorys))
-load (load“abc“,8)
-save (save“abc“,8)
-es kommt auch mit den Zeichen ‚/‘ ‚<‚ ‚>‘ im Filenamen klar
-Files zum Lesen öffnen (open2,8,2,“abc“:get#2,A$)
-Files zum Schreiben öffnen (open2,8,2,“abc,p,w“:print#2,“a“;)
-initialize (open15,8,15,“i“)
-scratch (open15,8,15,“s:abc“)
-rename (open 15,8,15,“r:xyz=abc“)
-change directory (open15,8,15,“cd:abcd“ bzw. „cd<- oder cd:<- fürs Parentdirectory)
-ui, uj = reset (open15,8,15,“ui“) (das aktuelle Directory bleibt erhalten)
-aui = additional ui = reset (open15,8,15,“aui“) (das aktuelle Directory wird zurückgesetzt)
Die FW unterstützt JiffyDos, d.h. dass durch den Einbau eines JD-Eprom in den C64/C128 das Ganze viel schneller wird.

Die Steuersoftware gibt es hier:

Dienstagstreff Firmware

Auch die Festplatte wird über den C64 formatiert:

Oak OTI-067 ISA Grafikkarte (8-Bit / 16-Bit)

Mal wieder für einen 486’er eine 16 Bit VGA Grafikkarte besorgt. Aber wie immer ist es schwer, bei alten ISA Karten die passenden Jumpereinstellungen zu finden.

Maximal kann diese Karte 512KB. Ist die Karte auf VGA konfiguriert, ist die Maximalauflösung 640 x 480. Die Videoqualität ist bei der Karte mit VGA Einstellung sehr schlecht. Für XT Rechner was Feines, aber für AT ist diese Karte nichts. Werde mir eine andere besorgen : )

.

Hier noch das Bios als Backup:

OKAVGA

Jumper einstellungen:

JP1 Interlaced An – Jumper auf Pin 1 und 2
JP1 Interlaced Aus – Jumper auf Pin 2 und 3

JP2 16-bit data bus – Jumper auf Pin 1 und 2
JP2 8-bit data bus – Jumper auf Pin 2 und 3

JP3 INTERRUPT An – Jumper auf Pin 1 und 2
JP3 INTERRUPT Aus – Jumper auf Pin 2 und 3

VGA Color:
SW1 Off
SW2 On
SW3 Off
SW4 On
SW5 Off
SW6 Off

VGA Monochrome:
SW1 On
SW2 Off
SW3 Off
SW4 On
SW5 Off
SW6 Off

EGA:
SW1 Off
SW2 Off
SW3 On
SW4 On
SW5 Off
SW6 Off

Pure EGA (no emulation):
SW1 On
SW2 On
SW3 Off
SW4 On
SW5 Off
SW6 Off

CGA:
SW1 On
SW2 On
SW3 On
SW4 On
SW5 Off
SW6 Off

MDA:
SW1 Off
SW2 On
SW3 On
SW4 On
SW5 Off
SW6 Off

Pure MDA (no emulation):
SW1 On
SW2 Off
SW3 On
SW4 On
SW5 Off
SW6 Off

IBM 85 On 4:
SW1 Off
SW2 Off
SW3 Off
SW4 On
SW5 Off
SW6 Off

NEC 2A/Compatible:
SW1 On
SW2 On
SW3 On
SW4 Off
SW5 Off
SW6 Off

NEC Multisync/Multisync:
SW1 Off
SW2 On
SW3 On
SW4 Off
SW5 Off
SW6 Off

NEC XL/Compatible:
SW1 On
SW2 Off
SW3 On
SW4 Off
SW5 Off
SW6 Off

NEC 3D/NEC+/Compatible:
SW1 Off
SW2 Off
SW3 On
SW4 Off
SW5 Off
SW6 Off

NEC 4D/5D/Compatible:
SW1 On
SW2 On
SW3 Off
SW4 Off
SW5 Off
SW6 Off

768 x On 024 Portrait Monitor:
SW1 Off
SW2 On
SW3 Off
SW4 Off
SW5 Off
SW6 Off

DCF77 Pollin – Serial

Jetzt habe ich mal eine Weile mit den DCF77 Modulen experimentiert. Nachdem der C64 und auch Arduino funktionierte, war es Zeit über Serial RS232. Vielleicht nehme ich das für meinen XT 8088 her, da dieser PC keine RTC hat. Sodass bei jedem Ausschalten, die Uhrzeit verloren geht.

Beim Testen sind mir einige Sachen aufgefallen, was die Störung angeht. Beim Serial Kabel sollte man ein abgeschirmtes Kabel nehmen und die eine Leitung ohne Isolierung sollte als GND hergenommen werden.
Am Besten ein Kabel verwenden, das genau 4 Adern haben und nicht mehr. Die unnötigen Adern führen zu Störungen. Zuerst habe ich kein abgeschirmtes Kabel verwendet und das Signal war saumäßig, wenn ich in der Nähe war. Erst wenn ich weit entfernt war ca. 2- 4m war das Signal wieder ok. Das Serial Kabel habe ich 2m lang gemacht, damit man das Modul selbst weit vom Laptop/PC entfernt ablegen kann. Auch dies führt zum schlechten Empfang.
Was man sehr gut an der 2. LED sehen kann. Die LED darf nicht flimmern, sonst ist das Signal nicht in Ordnung.

Hier der Schaltplan:

Nachbau auf eigene Gefahr, ich übernehme hier keine Haftung.

Auf der Schaltung ist ein Jumper, wo man zwischen Pin 8 und Pin 6 wählen kann. Weil es Software gibt, wo man nicht softwareseitig den Daten-Pin angeben kann.
Z.B. DCF-Receiver V2 von dcf77logs.de will den Pin 8 haben. Man erspart sich so das Umlöten/ Umstellen der Software.
Für mich ist DCF-Receiver V2 mein Lieblingsprogramm unter Windows 10. Unter Linux hat man mehr Auswahl. Zur Verbindung an einem modern PC / Laptop habe ich einen Logilink USB 2.0 zu Serial Adapter. Der Adapter funktioniert unter Windows 10 ohne Treiber. Der Chiptreiber für FTDI FT232RL ist in Windows 10 enthalten.

Für Dos habe ich noch das DOS-Programm gefunden:
http://www.dl3ukh.de/Bastel-Decoder.htm

Für Windows gibt es auch noch Funkuhr:
https://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/hsn/free.var#funkuhr

Da habe ich das Problem, das dies nur 15 -20 min. läuft und dann funktioniert die Stromversorgung (Pin 4) nicht mehr.
Hat aber auch die PC Uhr nicht umgestellt. Sonst wäre das ein sehr feines Programm.

Habe ich noch nicht am XT Computer getestet.

Falls jemand noch Verbesserungsvorschläge hat, immer her damit : ).

 

Hier mal die Fehlerrate vom Modul aus der Funkuhr (nicht das Pollin-modul, dass ist deutlich besser). Die obere Schaltung funktioniert auch mit einer alten Funkuhr. Man muss nur die Pins finden und Geduld haben. Am Anfang kommt nur Müll, erst nach 10 bis 20 min. hat das Flimmern aufgehört.

 

XT-CF Blende

Ich habe heute für meine CNC eine XT-CF-Lite v4 Blende erstellt. Dafür habe hier Aluminium Reste aus meiner Werkstatt genommen, es geht auch mit einem 3D Drucker, aber das ist nicht wirklich stabil und sieht auch nicht gut aus. Das Ausfräsen geht auch unter 5 Minuten, der 3D Druck hingegen dauert deutlich länger. Daher ist der 3D Drucker für mich hier keine Option. Wer nur einen 3D Drucker hat, kann es natürlich nicht anders machen.

Beim biegen einfach das Blech in den Schraubstock und ohne Hammer biegen. Sonst habt ihr die Hammerabdrücke drin und dürft lange schleifen. Aufpassen, dass ihr das ich die richtige Richtung biegt. Das Ende muss mit der feile noch spitz geschliffen werden, damit dies im Gehäuse schön greift und nicht wackelt.

Hier die CAD Datei zum Herunterladen

 

 

 

DCF77 am Arduino

Beim C64 hatte ich ja schon mal mit einem DCF77 Modul experimentiert. Jetzt habe ich wieder ein DCF77 Modul im alten Funkwecker und habe mal erfolgreich getestet, ob dies nicht auch mit einem Arduino geht. Die DCF77-Funkuhren empfangen das Signal des DCF77 Langwellensenders. Dieser Langwellensender steht in Mainflingen bei Frankfurt am Main. Die Sendefrequenz beträgt 77,5 kHz. Obwohl die Sendeanlage schon seit 1959 in Betrieb ist, gibt es nicht wie bei LTE große Funklöcher und ist fast überall in Deutschland zu empfangen. DCF77 strahlt auf Langwelle eine codierte Zeitinformation aus, die am DCF77 Empfänger decodiert werden muss. In diesen Fall macht das nun unser Arduino.

Jedenfalls war das Modul DCF77 vom Wecker und hat sehr lange beim einpendeln gebraucht, bis ich mal eine Uhrzeit bekommen habe. Also habe ich bei Pollin mal ein DCF77 DCF1 (laut Beschreibung ist das die 3. Version) gekauft und dies ging deutlich besser. Deshalb hier jetzt die Beschreibung, wie man das mit Arduino aufbaut. Beim Pollin DCF77 muss am Anschluss PON (Power ON) mit GND verbunden werden.

Jetzt beschreib ich mal, was der Aufbau macht. Nachdem Arduino UNO mit Strom versorgt wurde, wird nach kurzer Zeit die MAC Adresse angezeigt. Danach wird versucht, eine IP über DHCP zu bekommen. Wer also eine feste IP haben will, sollte beim Router die MAC-Adresse hinterlegen. Welche IP man bekommen hat, wird in der 4. Zeile unten angezeigt. Zu Beginn steht jetzt Datum auf 01.01.1970 und die Uhrzeit auf 00:00:00, da der Arduino kein RTC. Real-time Clock (RTC) oder physikalische Uhr ist eine Uhr, welche die physikalische Zeit misst. Eine RTC verfügt über eine Batterie, so dass wenn der z.B. Arduino oder PC stromlos ist, immer noch weiß wie spät es ist.

Beim Pollin DCF1 Modul warten wir mal die im Datenblatt erwähnten 20 Minuten ab und die Uhrzeit/Datum sollte nun auf der LCD ausgegeben werden. Danach sollte alle paar Minuten mal die LED aufblitzen. Die LED zeigt an, wann die Zeit empfangen wurde und synchronisiert wird. Zusätzlich habe ich noch einen DHT22. Der DHT22 ist ein zuverlässiger Sensor zum Ermitteln von Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Die Vorgänger DHT11/DHT21 funktionieren auch, aber der DHT22 liefert schnellere und bessere Ergebnisse in meinem Test. Mit einem Arduino Ethernet ENC28J60 Modul werden aktuell Uhrzeit, Datum, Feuchtigkeit und Temperatur für Smartphone, Laptop, … darstellbar. Man kann noch über das Webinterface das Hintergrundlicht für die LCD-anzeige an-/abschalten. Mehr geht erstmal noch nicht.

Man könnte da noch viel mehr machen, über Funk z.B. Licht / Steckdosen schalten,…

So hier der Quellcode auf GitHub

Dazu noch die Steckverbindungen:

Tipps:

LCD zeigt weiße Kästen oder nichts:

1. Verbindung überprüfen
2. Poti auf Rückseite links/rechts drehen für Helligkeit
3. Folgende Zeile suchen:
LiquidCrystal_I2C lcd(0x3F,20,4);

Hier den HEX wert 0x3F durch 0x27 ersetzen.

DCF77 keine Zeit nach über 20 min:

1. Verbindung überprüfen
2. Arduino mit Netzteil versorgen, nicht über USB mit Laptop/PC (Kann Störungen verursachen)
3. DCF77 soweit wie möglich von elektronischen Geräten in der Nähe fern halten

Folgende Bibliotheken werden benötigt:

– DCF77
– TimeLib
– DHT
– EtherCard

 

Alphatronic PC 16

Habe am Donnerstag einen Triumph Adler Alphatronic PC16 bekommen, nur das Gerät. Also kein Netzteil, keinen Monitor und auch kein Laufwerk,…. Eigentlich hatte ich mir keine große Hoffnung gemach,t dass der Alphatronic PC 16 noch funktioniert, bzw. dass ich dort auch nur ein Bild raus bekomme ;-). Denn es gibt kaum Informationen dazu im Internet.



Mein erstes Problem, das Netzteil. Im Handbuch und auf der Unterseite wird nur die Voltzahl V5/12V erwähnt, aber nicht die Pinbelegung. Also musste ich den Triumph Adler Alphatronic PC16 aufschrauben und rausbekommen, wo die Pins am Mainboard hingehen.

Vielleicht hat ja jemand das Problem bei einem anderen seltenen Gerät. Deswegen hier meine Vorgehensweise. Man nimmt einen Durchgangsprüfer und sucht sich einen IC (integrierten Schaltkreisen) der 74xx-Familie. z. B. einen 74LS25, laut Datenblatt ist Pin 7 GND und Pin 14 VCC. Der IC benötig 5V. Jetzt legt man eine Messspitze auf GND und mit der anderen Messspitze geht man an den Netzteilstecker. Es darf kein Netzteil mehr dran sein und der Computer sollte auch eine Zeit lang aus gewesen sein. Es kann Reststrom in den Elkos drin sein und zu Beschädigung den Boards führen. Die meisten Multimeter piebsen beim Durchgangsprüfer. Sollte es also beim Durchgehen der Messspitzen am Netzteilstecker piebsen, habt ihr schonmal GND gefunden. Das gleiche macht man mit den 5V pin. Am Schluss nimmt man zur Absicherung einen anderen IC’s um sicherzustellen, dass man sich nicht geirrt hat. Beim TA Alpahatronic PC 16 ist z.B. eine Intel 8088 CPU drin. Bei der Intel 8088 CPU ist PIN 1 GND und PIN 40 5V VCC. Bei diesem Netzteilstecker waren auch 2 PIN’s GND. So was erkennt man leicht an der Rückseite des Bords, wenn eine Leiterbahn von einem Pin zum anderen geht. Hier kann man auch den Durchgangsprüfer verwenden. Zum Netzeil: 5V sollte 2.1A und 12V 0,1 A haben.

Nächste Baustelle. Videosignal. Was bringt das Netzteil, wenn man kein Bild hat :-D! Hier hat diesmal das Handbuch geholfen, diese Pins sind beschrieben.

Hier mit Scartbelegung:

BTX-Decoder Modul:

BTX Rom Modul (Deutsche Bundespost)

Anschlüsse hinten:

 

Hier habe ich noch die Backups, der EPROMS:

TAPC16_EPROMS