Alphatronic PC 16

Habe am Donnerstag einen Triumph Adler Alphatronic PC16 bekommen, nur das Gerät. Also kein Netzteil, keinen Monitor und auch kein Laufwerk,…. Eigentlich hatte ich mir keine große Hoffnung gemach,t dass der Alphatronic PC 16 noch funktioniert, bzw. dass ich dort auch nur ein Bild raus bekomme ;-). Denn es gibt kaum Informationen dazu im Internet.



Mein erstes Problem, das Netzteil. Im Handbuch und auf der Unterseite wird nur die Voltzahl V5/12V erwähnt, aber nicht die Pinbelegung. Also musste ich den Triumph Adler Alphatronic PC16 aufschrauben und rausbekommen, wo die Pins am Mainboard hingehen.

Vielleicht hat ja jemand das Problem bei einem anderen seltenen Gerät. Deswegen hier meine Vorgehensweise. Man nimmt einen Durchgangsprüfer und sucht sich einen IC (integrierten Schaltkreisen) der 74xx-Familie. z. B. einen 74LS25, laut Datenblatt ist Pin 7 GND und Pin 14 VCC. Der IC benötig 5V. Jetzt legt man eine Messspitze auf GND und mit der anderen Messspitze geht man an den Netzteilstecker. Es darf kein Netzteil mehr dran sein und der Computer sollte auch eine Zeit lang aus gewesen sein. Es kann Reststrom in den Elkos drin sein und zu Beschädigung den Boards führen. Die meisten Multimeter piebsen beim Durchgangsprüfer. Sollte es also beim Durchgehen der Messspitzen am Netzteilstecker piebsen, habt ihr schonmal GND gefunden. Das gleiche macht man mit den 5V pin. Am Schluss nimmt man zur Absicherung einen anderen IC’s um sicherzustellen, dass man sich nicht geirrt hat. Beim TA Alpahatronic PC 16 ist z.B. eine Intel 8088 CPU drin. Bei der Intel 8088 CPU ist PIN 1 GND und PIN 40 5V VCC. Bei diesem Netzteilstecker waren auch 2 PIN’s GND. So was erkennt man leicht an der Rückseite des Bords, wenn eine Leiterbahn von einem Pin zum anderen geht. Hier kann man auch den Durchgangsprüfer verwenden. Zum Netzeil: 5V sollte 2.1A und 12V 0,1 A haben.

Nächste Baustelle. Videosignal. Was bringt das Netzteil, wenn man kein Bild hat :-D! Hier hat diesmal das Handbuch geholfen, diese Pins sind beschrieben.

Hier mit Scartbelegung:

BTX-Decoder Modul:

BTX Rom Modul (Deutsche Bundespost)

Anschlüsse hinten:

 

Hier habe ich noch die Backups, der EPROMS:

TAPC16_EPROMS

 

 

USBASP V2/V3 ISP Update

Ich habe vom 8bit-museum.de eine SRAM/DRAM Tester rev. 7.5 Platine bekommen.
Diese Platine muss mit einem ATmega 2560 bestückt werden.
Also dachte ich, das wird das Schwerste sein, den ATmega 2560 einzulöten.
Aber nein, der Aufbau war nicht das Problem. Die Firmware war das Problem.

Ich hatte 2 ISP Geräte, einmal den USBtinyISP V2.0 und den USBASP V3.0.
Den USBtinyISP kann man gleich vergessen, der kann kein ATmega2560 flashen. Der USBASP hat meistens eine originale Firmware von Thomas Fischl (www.fischl.de). Letzte Version ist von 2011.
Dies machte aber Probleme beim Übertragen der Firmware auf den ATmega 2560:


avrdude.exe: Version 6.3-20190619
Copyright (c) 2000-2005 Brian Dean, http://www.bdmicro.com/
Copyright (c) 2007-2014 Joerg Wunsch
System wide configuration file is "avrdude.conf"
Using Port : usb
Using Programmer : usbasp
Setting bit clk period : 20.0
AVR Part : ATmega2560
Chip Erase delay : 9000 us
PAGEL : PD7
BS2 : PA0
RESET disposition : dedicated
RETRY pulse : SCK
serial program mode : yes
parallel program mode : yes
Timeout : 200
StabDelay : 100
CmdexeDelay : 25
SyncLoops : 32
ByteDelay : 0
PollIndex : 3
PollValue : 0x53
Memory Detail :
Block Poll Page Polled
Memory Type Mode Delay Size Indx Paged Size Size #Pages MinW MaxW ReadBack
----------- ---- ----- ----- ---- ------ ------ ---- ------ ----- ----- ---------
eeprom 65 10 8 0 no 4096 8 0 9000 9000 0x00 0x00
flash 65 10 256 0 yes 262144 256 1024 4500 4500 0x00 0x00
lfuse 0 0 0 0 no 1 0 0 9000 9000 0x00 0x00
hfuse 0 0 0 0 no 1 0 0 9000 9000 0x00 0x00
efuse 0 0 0 0 no 1 0 0 9000 9000 0x00 0x00
lock 0 0 0 0 no 1 0 0 9000 9000 0x00 0x00
calibration 0 0 0 0 no 1 0 0 0 0 0x00 0x00
signature 0 0 0 0 no 3 0 0 0 0 0x00 0x00
Programmer Type : usbasp
Description : USBasp, http://www.fischl.de/usbasp/
avrdude.exe: set SCK frequency to 32000 Hz
avrdude.exe: warning: cannot set sck period. please check for usbasp firmware update.
avrdude.exe: AVR device initialized and ready to accept instructions
Reading | ################################################## | 100% 0.06s
avrdude.exe: Device signature = 0x1e9801 (probably m2560)
avrdude.exe: safemode: lfuse reads as 62
avrdude.exe: safemode: hfuse reads as 99
avrdude.exe: safemode: efuse reads as FF
avrdude.exe: NOTE: "flash" memory has been specified, an erase cycle will be performed
To disable this feature, specify the -D option.
avrdude.exe: erasing chip
avrdude.exe: set SCK frequency to 32000 Hz
avrdude.exe: warning: cannot set sck period. please check for usbasp firmware update.
avrdude.exe: reading input file "SRAM-DRAM-Tester_v11.ino_atmega2560_16000000L.hex"
avrdude.exe: writing flash (181320 bytes):
Writing | ################################################## | 100% 83.64s
avrdude.exe: 181320 bytes of flash written
avrdude.exe: verifying flash memory against SRAM-DRAM-Tester_v11.ino_atmega2560_16000000L.hex:
avrdude.exe: load data flash data from input file SRAM-DRAM-Tester_v11.ino_atmega2560_16000000L.hex:
avrdude.exe: input file SRAM-DRAM-Tester_v11.ino_atmega2560_16000000L.hex contains 181320 bytes
avrdude.exe: reading on-chip flash data:
Reading | ################################################## | 100% 70.92s
avrdude.exe: verifying ...
avrdude.exe: verification error, first mismatch at byte 0x0000
0xdc != 0xdd
avrdude.exe: verification error; content mismatch

avrdude.exe: safemode: lfuse reads as 62
avrdude.exe: safemode: hfuse reads as 99
avrdude.exe: safemode: efuse reads as FF
avrdude.exe: safemode: Fuses OK (E:FF, H:99, L:62)
avrdude.exe done. Thank you.

Am Ende war keine Firmware drauf. Darauf habe ich den Tipp bekommen mal diese Firmware zu nutzen:
https://github.com/bperrybap/usbasp/tree/1.06-alpha

Das Problem ist, dass man hierfür wieder ein ISP braucht. OK, also muss ich doch noch den USBtinyISP nehmen. Wenn der schon kein ATmega 2560 flashen kann, den ATmega8 kann er. Wichtig ist beim USBASP, dass der Jumper 2 (Self Program) gesetzt wird. Nun den USBASP mit dem USBtinyISP verbinden. Prüft auch Jumper 1. Der JP1 ist für die Stromversorgung!

Danach habe ich mit dem Befehl die Firmware übertragen:

avrdude.exe -C"avrdude.conf" -v -patmega8 -c usbtiny -B8 -Uflash:w:usbasp-v1.06-alpha-2016-05-18-atmega8.hex:i

Und siehe da, ich kann nun den ATMega2560 nun flashen:

Upload firmware
avrdude.exe: Version 6.3-20190619
Copyright (c) 2000-2005 Brian Dean, http://www.bdmicro.com/
Copyright (c) 2007-2014 Joerg Wunsch
System wide configuration file is "avrdude.conf"
Using Port : usb
Using Programmer : usbasp
AVR Part : ATmega2560
Chip Erase delay : 9000 us
PAGEL : PD7
BS2 : PA0
RESET disposition : dedicated
RETRY pulse : SCK
serial program mode : yes
parallel program mode : yes
Timeout : 200
StabDelay : 100
CmdexeDelay : 25
SyncLoops : 32
ByteDelay : 0
PollIndex : 3
PollValue : 0x53
Memory Detail :
Block Poll Page Polled
Memory Type Mode Delay Size Indx Paged Size Size #Pages MinW MaxW ReadBack
----------- ---- ----- ----- ---- ------ ------ ---- ------ ----- ----- ---------
eeprom 65 10 8 0 no 4096 8 0 9000 9000 0x00 0x00
flash 65 10 256 0 yes 262144 256 1024 4500 4500 0x00 0x00
lfuse 0 0 0 0 no 1 0 0 9000 9000 0x00 0x00
hfuse 0 0 0 0 no 1 0 0 9000 9000 0x00 0x00
efuse 0 0 0 0 no 1 0 0 9000 9000 0x00 0x00
lock 0 0 0 0 no 1 0 0 9000 9000 0x00 0x00
calibration 0 0 0 0 no 1 0 0 0 0 0x00 0x00
signature 0 0 0 0 no 3 0 0 0 0 0x00 0x00
Programmer Type : usbasp
Description : USBasp, http://www.fischl.de/usbasp/
avrdude.exe: auto set sck period (because given equals null)
avrdude.exe: AVR device initialized and ready to accept instructions
Reading | ################################################## | 100% 0.05s
avrdude.exe: Device signature = 0x1e9801 (probably m2560)
avrdude.exe: safemode: lfuse reads as FF
avrdude.exe: safemode: hfuse reads as DF
avrdude.exe: safemode: efuse reads as FF
avrdude.exe: NOTE: "flash" memory has been specified, an erase cycle will be performed
To disable this feature, specify the -D option.
avrdude.exe: erasing chip
avrdude.exe: auto set sck period (because given equals null)
avrdude.exe: reading input file "SRAM-DRAM-Tester_v12.ino_atmega2560_16000000L.hex"
avrdude.exe: writing flash (181320 bytes):
Writing | ################################################## | 100% 37.62s
avrdude.exe: 181320 bytes of flash written
avrdude.exe: verifying flash memory against SRAM-DRAM-Tester_v12.ino_atmega2560_16000000L.hex:
avrdude.exe: load data flash data from input file SRAM-DRAM-Tester_v12.ino_atmega2560_16000000L.hex:
avrdude.exe: input file SRAM-DRAM-Tester_v12.ino_atmega2560_16000000L.hex contains 181320 bytes
avrdude.exe: reading on-chip flash data:
Reading | ################################################## | 100% 25.14s
avrdude.exe: verifying ...
avrdude.exe: 181320 bytes of flash verified
avrdude.exe: safemode: lfuse reads as FF
avrdude.exe: safemode: hfuse reads as DF
avrdude.exe: safemode: efuse reads as FF
avrdude.exe: safemode: Fuses OK (E:FF, H:DF, L:FF)
avrdude.exe done. Thank you.

Kein Fehler mehr : )!!!

Hier die Jumper-Funktionen:

JP1: Stromversorgung
Dieser Jumper steuert die Spannung am ISP-VCC-Stecker. Sie kann auf +3,3V, +5V gesetzt werden.
Verfügt der andere ISP bereits über eine eigene Stromquelle, muss der Jumper entfernt werden.

JP2: Self Program
Dieser Jumper ist zur Aktualisierung der Firmware des USBasp-Programmiergeräts. Um die Firmware zu aktualisieren, wird ein zweites Programmiergerät benötigt.

JP3: Langsamer SCK
Wenn dieser Jumper ausgewählt ist, wird der Modus „Langsamer Takt“ aktiviert. Wenn der Zieltakt niedriger als 1,5 MHz ist, müssen Sie diesen Jumper setzen. Dann wird SCK von 375 kHz auf etwa 8 kHz gesetzt.

Triumph Adler Alphatronic P10

Auf Wunsch habe ich den Triumph Adler Alphatronics P10 geöffnet und hier die Infos, soweit ich Information gefunden habe veröffentlicht.

Einiges schein nachträglich aufgerüstet worden zu sein. Wie z. B. CPU mit 10 Mhz (Siemens SAB8088-P1). Orginal sollte das ein 4Mhz sein.

Triumph Adler Alphatronics P10 mit Monochromer Monitor (12″):

Netzteil:

Mainboard Super-640:

Gesamt:

Jumper-Einstellung:


Kein Math Coprocessor (FPU)


2 0FF


Coprocessor (FPU)

W/O


2 0N


Coprocessor (FPU)

WI


2-0FF


Type of Display (SWI) (None)


5 0N


6 0N


Monochrome Display


5 0FF


6 0FF


Color Display (40*25 MODE)


5 OFF


6 0N

Color Display (80*25 MODE)

5 0N

6 0FF

1 Laufwerk

7 On

8 On

2 Laufwerke

7 Off

8 On

3 Laufwerke

7 On

8 Off

4 Laufwerke

7 Off

8 Off

Will man VGA Karte nutzen muss Jumper 5 und 6 auf ON stehen

 

CPU:
Siemens 8088 (SAB8088-1-P ist ein OEM/tray Microprocessor)
Frequency: 10 MHz

RAM:
640K

Grafikkarte:
– MG-200 Ref.9 (Keine Infos gefunden)

Triumph Adler Alphatronic P10 BIOS EPPROMS:
CGAB01_02

Ich habe das BIOS mit diesem ersetzt:
Super PC/Turbo XT BIOS 3.1

Man konnte eine IBM XT Tastatur verwenden, aber manche Tasten waren nicht richtig. Beispiel „\“ war auf der „<" Taste. Durch das "Super PC/Turbo XT BIOS" klappt alle. I/O Karte:
– I/O PLUS II

MFM-Festplatte
Die fesplatte ist auf jeden fall nicht orginal verbaut gewesen.
Firma: MiniScribe Corporation
Model: 8425
Größe: 20MB

Floppy und MFM Controller:
– Longshine 8-bit MFM controller (1986) LCS-6220 (alte Version)

EPROM TMM2464 series- 64Kbit (8Kx8) MOS 3-STATE UV-Erasable EPROM in 28-pin DIP
LCS-6220 ROM DOWNLOAD

Software auf der Hardisk:

-MSDOS 3.20
-GRAB 2.00d – The Halo Frame Grabber (Media Cyberneticd Inc.)
-GEM/3 Desktop (Version 3.01)
-PC Shell
-Microsoft Multiplan Version 3.0
-Microsoft Word
-Norton Commander Version 2.0
-DBASE Version 2.01 Help Resource, (C) ASHTON-TATE

Triumph Adler Alphatronic PC(8)

Habe heute einen defekten Triumph Adler Alphatronic PC(8) auseinandergenommen. Natürlich mit dem Ziel, den alten Triumph Adler Alphatronic PC(8) zu reparieren. Zum Fehler kann ich noch nicht viel sagen. Beim Einschalten kommt nur ein Piepston und das Bild bleibt schwarz. Da ein Beepton kommt, ist der Monitor bereit. Nun sollte eigentlich das Basic-Rom geladen werden.

Als Erstes habe ich vom funktionierenden und vom defekten Triumph Adler Alphatronic PC die EPROMs ausgelesen. Da im Internet keine Backups zu finden waren.

Verbaut sind 2 EPROMS:

NEC D2764D
TMS 2732A

Im 2. Alphatronic PC waren es 2 EPROMS vom Typ:

M5L2764K
HN462732G

EPROMS Download

Das Basic Rom ist fest verlötet. Dies habe ich aufgelötet. Dann mit einem EPROM-Programmiergerät ausgelesen.
Dann habe ich einen IC Sockel hinzugefügt. Damit ist das Austauschen nun leichter.

5.11B Rom:

ROMbasic511B

Nachtrag 20.06.2020:
Ich habe ein neun TA Alphatronic PC8, der hat 3 x NEC D2764D für Basic 5.11 (ohne B).
Habe jetzt die EPROMS ausgelesen um zu vergleichen, wo der Unterschied ist oder ob es überhaupt ein Unterschied gibt.
 

TAPC8_Basic5_11 (3 x NEC D2764D EPROMS)

Da ich jetzt weiß, dass es nicht am Basic-Rom liegt, habe ich nun den RAM im Verdacht.


Tastatur

Wenn die Tastatur nicht oder kaum auf einen Tastendruck reagiert, kann man das leicht reparieren. Ok leicht nehme ich wieder zurück ; ). Man muss dazu die Platine ablöten, um überhaupt an die einzelnen Tasten zu kommen. Hier die verdreckte Tastatur, da habe ich aber schon etwas sauber gemacht. Da aber Rost unter den Tastern waren, habe ich das sein lassen und beschlossen doch alles auseinanderzunehmen.

Dieses Bild hilft schon mal, beim Zusammenbauen.
So weiß man, wo welche Taste wieder hinkommt. Hier muss man alle Tastenkappen leicht nach oben ziehen, dabei ganz minimal kippeln. Ganz sachte, nicht mit Gewalt.

Sieht gut aus ; )! Hier sieht man rote Punkte auf den Tastern. Auf manche nicht. Das liegt daran, dass es 2 unterschiedliche Taster gibt. Die meinen sind gerade, die andern haben einen anderen Winkel. Wenn alle weiß sind(hatte ich auch schon), muss man das erst mal selber maskieren.

Jetzt kann man die Tastatur umdrehen:

Da muss man jetzt nur die Lötpunkte von den Tasten finden und entlöten. Nicht alle Lötaugen entfernen! Da sind auch Widerstände und Drahtbrücken drin. Die Teile müssen so bleiben!

Jetzt kann man die Platine entfernen, wenn alle Taster sauber entlötet wurden ; ).

Die Taster kann man leicht vom Rahmen lösen:

 

Der Rahmen ist frei und kann nun abgeschliffen und lackiert werden. Zuerst kann man die Taster und die Tastaturkappen in den Geschirrspülerkorb(besteck) legen und waschen lassen ; ).
Die Tasten brauchen Zeit zum Trocknen, deshalb ist es ratsam, erst mal die Tasten/Taster zu waschen. Die Metallteile von der Return-, Enter-, Tab-, …. Tasten habe ich nur poliert und nicht in den Geschirrspüler gelegt.

Danach kann alles wieder zusammen gebaut werden. Dazu helfen die Bilder alle wieder.
Zuerst muss man alle Taster wieder richtig reinlegen. Nicht vergessen, es sind 2 unterschiedliche Taster. Das sieht man später an den Tasten, da die Position anders ist.

Nun können wieder die Tastenkappen rauf. Wenn alle Taster richtig liegen, sollte jetzt auch wieder die Platine rauf passen. Nun alles wieder schön sauber zusammen löten.

 

Die Taster brauchen mindestens 48 Stunden, bis das Wasser wieder raus ist.
Sieht aus wie neu : ).

RFT KC85/4 D004 mit HxC SD Floppy Emulator Rev. F

Habe heute mal einen Test durchgeführt, ob ein HxC SD Floppy Emulator Rev. F auch am KC85/4 funktioniert. Warum? Zum einen gibt es immer weniger Betriebssysteme, die noch Floppys allgemein unterstützen. Zum anderen aber auch, weil es kaum noch Disketten und Diskettenlaufwerke 5 1/4″ gibt. Das Gleiche funktioniert auch mit einem Triumph Adler Alphatronic PC (Z80/8 Bit).

Hier habe ich das EPROM entfernt und einen IC Sockel hinzugefügt.
Damit ich die Version 3.3 rauf bekomme, da ich das ZAS benötige.
Auch die integriert Selbsttestroutine (JUMP FC FF) ist sehr nützlich.

Hier habe ich mir einen Adapter gebastelt. Dazu habe ich bei einem alten Floppykabel das Flachbandkabel entfernt und die Kontakte auf die Platine gelötet. Oben sind alles einzelne Leitungen und unten ist alles miteinander verlötet. Unterseite ist alles GND.

Hier ist der Adapter schon kleiner. Dateien für CNC unten:

 

Hier kann man die DXF Datei runterladen und die Platine selber fräsen:

Laufwerk_adapter DXF DOWNLOAD

Laufwerk_adapter.dxf :

Dies ist die Rückseite, wo alle unteren Pins mit GND verbunden sind. Hier müssen die Rechtecke als „Ausschnitt“ in der CAM Software angegeben werden. Die Rückseite muss eigentlich nicht gefräst werden. Wie schon geschrieben, es werden so oder so alle Pins unten miteinander verbunden.

Laufwerk_adapter2.dxf:

Dies ist die Oberseite. Auch hier müssen die Boxen als „Ausschnitt“ in der CAM Software angeben werden.

Laufwerk_adapter3.dxf:

Das ist die Datei, um die Platine auszuschneiden. Im CAM als „Teil“

Ist die Platine fertig gefräst, muss man noch für manche Floppykabel einen Schlitz auf eine Seite schneiden. Siehe Bild (roter Bereich). Dazu habe ich eine Eisensäge genommen. Das ist nur nötig, wenn das Floppykabel eine Kerbe hat. Der KC85 hat z. B. keine Kerbe am Floppykabel, hier ist das nicht nötig. Der schwarze weibliche Floppystecker ist von einem alten Floppykabel. Dazu muss man hinten das kleine Plastikteil entfernen und das Flachbandkabel langsam entfernen. Sonst werden die Kontakte mit rausgezogen. Wenn ein Kontakt rausgezogen wurde, kann man das wieder leicht rein drücken. Die Kontakte sind beim Floppystecker versetzt. Deshalb sollte man die Platine wie im Bild hinlegen und so anlöten. Auf der Rückseite werden die Kontakte nicht genau auf den Pins liegen und die Pins überbrücken. Das ist aber ok so, weil die unteren Pins alle GND sind. Deshalb habe ich oben schon geschrieben, dass man das erste Teil nicht fräsen muss. Fertig ist der Adapter. Am besten noch mit einem Multimeter die obern Pins messen, dass kein Pin noch mit einem anderen doch verbunden ist. Z. B. durch zu viel Lötzinn.

M052 Blende DXF

Habe heute für mein Modul M052 (RFT KC85/4) eine Blende in QCAD gezeichnet und an meiner Stepcraft 840 CNC gefräst. Vielleicht kann das ja noch jemand gebrauchen. Die Leerplatine habe ich in eBay für 10€ bekommen.

Man muss im CAM die grünen Teile als „Ausschnitt“ angeben und Weiß als Teil. Die Maßangabe vom Werkzeug nicht vergessen. Ich nutze als CAM Estlcam. Als Erstes die Ausschnitte fräsen, dann das Teil. Hier z.B. 2 M052 Blenden in Aluminium:

Erst mit einer Feile die Kanten brechen und die Blende abschleifen, damit auch der Lack hält. Ich habe dann, das Blech schwarz lackiert.

Am Schluss kann man noch die Texte (Rot) gravieren. Ich habe jetzt keinen Text gefräst, ist mir zu 5S (siehe wiki) ; ).

M052_blende DXF Download

KC85/3 mit Arduino verbinden

Um den Arduino mit KC85/3 zu verbinden, benötigt man das Modul M003 oder das Modul M053. Leider hat das Modul M003 kein TTL. Modul M053 hat am Kanal 2 TTL. Es gibt eine Möglichkeit, das Modul M003 zum M053 mit TTL-Pegel am Kanal 2 umbauen. Kanal 1 kann weiterhin V.24 genutzt werden. Wichtig ist, dass ihr beim Anschluss euch nicht irrt! Dies würde euer Modul beschädigen. Also wenn ihr bastelt und es geht was kaputt, übernehme ich keine Haftung!

Unterschiede beim TTL RS232 / Echter RS232:

Die Unterschiede zwischen einer TTL RS232- und einer RS232-Schnittstelle liegen ausschließlich in der Übertragung von Daten. Diese Daten werden als elektrisches Blocksignal gesendet, das eine Folge von logischen Nullen und Einsern darstellt.
Für ein TTL wäre eine Null idealerweise 0 Volt und eine 1 wäre idealerweise 5 Volt. Die Empfangsvorrichtung muss daher entscheiden, ob ein Signal zu einem bestimmten Zeitpunkt 0 oder 5 Volt betragen soll, um zu erkennen, ob es sich um eine binäre 0 oder eine binäre 1 handelt. Für RS232 wird die 0 durch ideal -12 Volt und eine 1 durch ideal +12 Volt dargestellt. Hier hat es die Empfangsvorrichtung etwas einfacher, da die Differenz zwischen -12 und +12 Volt beträgt.

TTL-Signale werden gegenüber RS232 invertiert. Also 0 wird zur 1 und 1 zu 0. Invertiertes UART (Universal Asynchronous Receiver Transmitter) Signal deutet also auf Pegelwandler wie MAX232 hin. Wenn man also TTL und recht RS232 verbindet, würden falsche ASCII Zeichen/Daten ausgegeben werden. Und wie oben schon beschreiben, die 5V/12V Unterschiede würden auch die TTL Geräte beschädigen!

Mit Arduino ist auch kein V.24 möglich, da Arduino keinen Hardware Flow Control RTS, CTS, DTR hat. Wenn man nun die Software „V.24ALLGEM“ laden würde, würde das Programm solange warten, bis der Arduino sagt, dass er bereit fürs Empfangen ist. Da der Arduino das nicht kann, passiert also auch nichts mehr. Deshalb ist das einfachste TTL zu nutzen.

Mit Arduino hat man mehrere Möglichkeiten. Hardware Serial und Software Serial.
Für Software gibt es die Originale SoftwareSerial Library. Ich bevorzuge aber lieber Hardware, deshalb gehe ich hier nicht weiter auf die Software Library ein.

Am Arduino Mega gibt mehrer TX/RX Anschlüsse. Von Tx 0 und Rx 0 sollte man die Finger lassen. Da hier die USB Verbindung läuft und man sonst keine Verbindung mehr hinbekommt.

Das passende Kabel habe ich schon hier beschrieben:

KC85/3 verbindung mit PC über V.24 Modul M003

Das Kabel wird dort am V.24 zum PC verbunden, aber das ist egal. TX/RX/GND sind am gleichen PIN und Hardware Flow Control gibt es beim TTL nicht. Somit muss nur TX, RX und GND am Kabel gelötet werden. Da ich aber beides mache, nehme ich das Kabel für V.24 und TTL her.

KC85/3 verbindung mit PC über V.24 Modul M003

Heute habe ich mich mal mit dem Modul M003 V.24 für mein KC85/3 beschäftigt.
Ziel war es eine RS232 Verbindung mit dem KC85/3 aufzubauen. Das M003 ist nach dem V.24 Standard aufgebaut. Hierfür ist eine Hardware „Flow Control“ (CTS/RTS) nötig. Das Modul muss nicht umgebaut werden!
Dennoch geschieht alles auf eure Gefahr, ein Fehler kann das Modul beschädigen!
Sollte etwas schief gehen, übernehme ich keine Haftung!

Benötigt wird:
1 x Modul V.24 M003
1 x kabel 5 adrig.
1 x D-SUB-Buchse, 9-polig weiblich
1 x 5-pol. DIN-Buchse männlich

Aufbau:
D-SUB-Buchse -> 5-pol. DIN-Buchse KC85 (zu M003 v.24 Modul)
3 TxD -> 1 RxD
2 RxD -> 3 TxD
5 GND -> 2 GND
4 DTR -> 4 CTS
8 CTS -> 5 DTR

Das Modul muss unbedingt, im ausgeschalteten Zustand eingesteckt werden. Der KC muss aus sein, sonst geht das Modul defekt.
Auch die Kabel, die ich hier zeige, müssen richtig aufgebaut werden. Das Modul kann es sehr übel nehmen und dabei beschädigt werden.
Jeder KC-Liebhaber weiß wie schwer es ist noch originale Module zu bekommen.

Sicht auf Lötseite! Unten im Foto die Steckeransicht.

Anwendung:
Programm „V24ALLGE“ muss nun geladen werden. Das Programm ist beim Modul dabei oder im Internet zu finden. Besser gesagt, die Software gab es wahlweise zum Modul dazu. Man musste aber die Software C0171/1 V 24 nicht dazu kaufen. Man konnte so etwas Geld sparen. Nach dem Ladevorgang, gebt „MENU“ ein und nun sollte V24ALLGE ganz oben stehen. Bei V24ALLGE ist nur senden möglich, dafür ist hier 9600 baud einzustellen.

PRINT#n (für Nummer) ist der Befehl um vom KC zum PC/Drucker zu senden.
INPUT#n ist zum Empfangen. Dafür muss aber das Programm „V24DUPL1“ oder „V24DUPL2“ geladen werden.
Die 1 / 2 am Ende ist der Kanal. Hat man z.B. das Serialkabel am Kanal 2, so kann man V24DUPL2 laden.
Man kann aber nachträglich umschalten.

Z.B. Wenn das Modul in Schacht 8 ist und man nun Kanal 2 zu Kanal 1 wechseln will:

V24DUP2 8 1 3

Hier muss man dann aber bei Putty 1200 Baud einstellen.

Ist das M003 V.24 Modul in Schacht 8, gebt ihr in CAOS folgendes ein:
V24 8 2 3

Ist das M003 V.24 Modul in Schacht c, muss 8 durch c ersetzt werden:
V24 C 2 3

Das Programm V24 wird jetzt in einer Schleife sein, solange bis die Verbindung bereit ist.
Wir benötigen jetzt Serial Tool. Ich habe hier das kostenlose Putty Tool im Einsatz.

Putty Einstellung:
Speed(baut): 9600
Data bits: 8
Parity: none
Flow Control: RTC/CTS

Wenn man nun die Verbindung herstellt, sollte nun die Schleife vom V24 Programm aufhören.
Putty sollte seine Empfangsbereitschaft gemeldet haben. Wenn nicht, unbedingt Kabel überprüfen, dann läuft etwas schief oder der Befehl ist falsch. Z. B. wenn man das Modul im Schacht 8 hat aber C verwendet oder im Kanal 2 steckt und Kanal 1 angegeben hat ,…
Es empfiehlt sich auch, das Modul M003 in Schacht 8 zu verwenden, wenn man keine weiteren Module aktiviert hat. Es gibt da sonst ab und zu Probleme.

Jetzt mit dem Befehl Basic ins Basic wechseln und folgenden Code zum Testen verwenden.


10 PRINT#3"I LIKE KC85/3"

Man kann einen Basiccode in eine Textdatei speichern.
Dazu muss man erst das Basicprogramm laden und dann folgenden Befehl eingeben:

List#3"V24TEST"

Nun wird der Text an Putty übergeben und man kann den Text kopieren.

Kommt Text bei Putty an, aber lauter seltsame Zeichen? Dann kann das an der falschen Baud Einstellung liegen. Z. B. wenn V24DUP verwendet wird. Hier ist der Standardwert 1200 baud und wenn man jetzt mit Putty 9600 baud zugreift, kommt das zu diesem Effekt.

Cordes CC 80 Funkrauchmelder

Gerade wenn man die Funkverbindung eingerichtet hat, halten die 2 x 1,5 V Batterien nur schlappe 3 Monate. Ich habe 12 Stück installiert, nicht einer ist über die 3 Monate gelaufen. Natürlich fangen dann die Rauchmelder an zu piepsen (Akustische Batteriewarnung) und das ist meistens in der Einschlummer zeit. Was sehr lustig ist, wenn man die ganze Wohnung damit ausgestattet hat. Cordes CC 80 Funkrauchmelder kosten aktuell ca. 18 -22€. Warum ich das Teil gekauft habe, war die Funk-Funktion. Schlägt ein Rauchmelder Alarm, gehen alle Rauchmelder los, die untereinander vernetzt wurden. Also kann man suchen, wer diesen Fehlalarm auslöst. Was positiv ist, ist die Lautstärke vom Alarm, das ist echt klasse.  Ach die LED stört uns im Schlafzimmer nicht.

Jetzt hat mich also mal interessiert warum die Batterien, so schnell ausgesaugt werden. Also habe ich das Teil geöffnet und die 433 MHz Funk Module entfernt.
Da Funk für mich so nicht brauchbar ist. Es funktioniert, aber ich wechsel nicht alle 3 mon. Batterien.

1 Modul ist für den Empfang, das 2 Modul zum Senden (Transmitter/Receiver). Deshalb die 2 schwarzen Drähte, die als Antenne dienen.

Jetzt halten die Batterien im Rauchmelder ewig, man sollte trotzdem 1-mal in der Woche die Rauchmelder prüfen und auch mal absaugen, um Fehlalarme zu vermeiden. Funk geht jetzt zwar nicht mehr, aber lieber das, als permanent Batterien löschen.

Robotron SD – Für KC85 / KC87 (Arduino Tape Emulator)

Anleitung und Projekt „Robotron SD“ ist noch im Aufbau!

Dieser Arduino Tape Emulator ist eine günstige und einfache alternative.
Aktuell wird nur WAV PCM 8bit mono 22kHz abgespielt, geplant ist noch die gängigen Robotron Dateien wie KCC, Tap und SSS.
Da ich aber er wenig zeit habe, suche ich noch Unterstützung für dies Projekt.
Das Projekt liegt aktuell auf Github: https://github.com/paranoid64/Robotron-SD-master Es soll auch eine Aufnahmefunktion zum Speichern hinzugefügt werden.

Hardware:
1 x Arduino Mega 2560
1 x LCD 16×02 HD44780 mit I2C-Interface
1 x LED 5mm Gelb
1 x LED 5mm Grün
1 x AUX 3,5 Klinkenbuchse/Einbaubuchse Audio 3 Pin
1 x SD Card Reader Adapter Modul 3.3V 5V Kartenleser für Arduino SPI ARM MCU
4 x Mini Taster/Drucktaster/Mikroschalter

1 Kabel zum Anschluss vom Robotron KC85 / KC87 Diodenstecker zum Arduino.

Anschluss:


Zum Vergrößern, bitte das Bild anklicken.

Software:
Arduino IDE 1.8.8
librarie LiquidCrystal_I2C
librarie TMRpcm
librarie SDFat

Die Datei „pcmConfig.h“ muss angepasst werden:

#define buffSize 128
#define SD_FULLSPEED
//#define HANDLE_TAGS
#define DISABLE_SPEAKER2
//#define USE_TIMER2

Download:
https://github.com/paranoid64/Robotron-SD-master