Schlagwort-Archiv: Festplatte

IEC-ATA-Interface V2.1

Das IEC-ATA-Interface V2.1 ist ein Festplatten-Controller für den C64, der Maximal eine 128GB Partition unterstützt. Das Projekt ist älter und kann nicht mit einem z.B. SD2IEC verglichen werden. Ein SD2IEC kann mit .D64 Images umgehen, was dieser IEC-ATA-Interface nicht kann. Man muss dies er wie ein übergroße Diskette betrachten.

Man benötigt kein ATMEGA Programmiergerät, da die Firmware über den C64 installiert wird. Die Bausätze gab es auf Dienstagstreff.de, aber ob es noch welche gibt, kann ich nicht sagen.
Mein Bausatz war von 2011 oder 2013, hatte diese Platine nur in meiner Werkstatt gefunden und wieder aufgebaut. Da ich 2 weitere habe, habe ich dieses Interface verkauft. In diesem Bild habe ich einen IDE Flash-Speicher Disk on Module (DOM) mit 128MB verwendet. Das besondere daran, man benötigt keinen zusätzlichen Stromanschluss für den DOM. Die Stromversorgung erfolgt über PIN 20 des IDE Konnektors, die Betriebsspannung beträgt 5V. Ein IDE Datenträger, größer wie 128GB, kann angeschlossen werden, aber es wird maximal 128GB Partition unterstützt. Keine Steuersoftware, auch die NLQHD-Firmware nicht, kann CD-ROM oder DVD Laufwerke ansprechen, da der ATMEGA keinen Platz mehr hat. NQL hat bereits einen neueren Adapter entworfen, aber auch da fehlt die Steuersoftware für CD-ROM-Laufwerke. IDE-CF Adapter funktionieren, aber nicht jeder. Hatte auch schon einen IDE-CF Adapter dran, hier muss man aber aufpassen, die billigen IDE-CF Adapter gehen nicht. Es muss True IDE unterstützt werden, also auch die CF-Karte muss dies unterstützen. Am einfachsten ist natürlich eine normale IDE Festplatte zu verwenden, da sollte man aber die 5V Stromversorgung über Pin20 vom IEC-ATA-Interface V2.1 abschalten (Jumper offen lassen) und die Festplatte über ein Netzteil versorgen.
Es gibt unterschiedliche Steuersoftware für den IEC-ATA-Interface. Meine Empfehlung ist die von NLQ-HD.
Die NLQ-Firmware hat den Vorteil, dass die HD im FAT32-Format beschrieben wird. Dadurch können die am C64 gespeicherten Files später am IBM-PC weiterbenutzt werden. NLQ-HD kann:

-selektives Directory (open2,8,0,“$*=b“ (‚b‘ = branch = directorys))
-load (load“abc“,8)
-save (save“abc“,8)
-es kommt auch mit den Zeichen ‚/‘ ‚<‚ ‚>‘ im Filenamen klar
-Files zum Lesen öffnen (open2,8,2,“abc“:get#2,A$)
-Files zum Schreiben öffnen (open2,8,2,“abc,p,w“:print#2,“a“;)
-initialize (open15,8,15,“i“)
-scratch (open15,8,15,“s:abc“)
-rename (open 15,8,15,“r:xyz=abc“)
-change directory (open15,8,15,“cd:abcd“ bzw. „cd<- oder cd:<- fürs Parentdirectory)
-ui, uj = reset (open15,8,15,“ui“) (das aktuelle Directory bleibt erhalten)
-aui = additional ui = reset (open15,8,15,“aui“) (das aktuelle Directory wird zurückgesetzt)
Die FW unterstützt JiffyDos, d.h. dass durch den Einbau eines JD-Eprom in den C64/C128 das Ganze viel schneller wird.

Die Steuersoftware gibt es hier:

Dienstagstreff Firmware

Auch die Festplatte wird über den C64 formatiert:

Triumph Adler Alphatronic P10

Auf Wunsch habe ich den Triumph Adler Alphatronics P10 geöffnet und hier die Infos, soweit ich Information gefunden habe veröffentlicht.

Einiges schein nachträglich aufgerüstet worden zu sein. Wie z. B. CPU mit 10 Mhz (Siemens SAB8088-P1). Orginal sollte das ein 4Mhz sein.

Triumph Adler Alphatronics P10 mit Monochromer Monitor (12″):

Netzteil:

Mainboard Super-640:

Gesamt:

Jumper-Einstellung:


Kein Math Coprocessor (FPU)


2 0FF


Coprocessor (FPU)

W/O


2 0N


Coprocessor (FPU)

WI


2-0FF


Type of Display (SWI) (None)


5 0N


6 0N


Monochrome Display


5 0FF


6 0FF


Color Display (40*25 MODE)


5 OFF


6 0N

Color Display (80*25 MODE)

5 0N

6 0FF

1 Laufwerk

7 On

8 On

2 Laufwerke

7 Off

8 On

3 Laufwerke

7 On

8 Off

4 Laufwerke

7 Off

8 Off

Will man VGA Karte nutzen muss Jumper 5 und 6 auf ON stehen

 

CPU:
Siemens 8088 (SAB8088-1-P ist ein OEM/tray Microprocessor)
Frequency: 10 MHz

RAM:
640K

Grafikkarte:
– MG-200 Ref.9 (Keine Infos gefunden)

Triumph Adler Alphatronic P10 BIOS EPPROMS:
CGAB01_02

Ich habe das BIOS mit diesem ersetzt:
Super PC/Turbo XT BIOS 3.1

Man konnte eine IBM XT Tastatur verwenden, aber manche Tasten waren nicht richtig. Beispiel „\“ war auf der „<" Taste. Durch das "Super PC/Turbo XT BIOS" klappt alle. I/O Karte:
– I/O PLUS II

MFM-Festplatte
Die fesplatte ist auf jeden fall nicht orginal verbaut gewesen.
Firma: MiniScribe Corporation
Model: 8425
Größe: 20MB

Floppy und MFM Controller:
– Longshine 8-bit MFM controller (1986) LCS-6220 (alte Version)

EPROM TMM2464 series- 64Kbit (8Kx8) MOS 3-STATE UV-Erasable EPROM in 28-pin DIP
LCS-6220 ROM DOWNLOAD

Software auf der Hardisk:

-MSDOS 3.20
-GRAB 2.00d – The Halo Frame Grabber (Media Cyberneticd Inc.)
-GEM/3 Desktop (Version 3.01)
-PC Shell
-Microsoft Multiplan Version 3.0
-Microsoft Word
-Norton Commander Version 2.0
-DBASE Version 2.01 Help Resource, (C) ASHTON-TATE

WINUAE – block zero write failed!

Bei Festplatten geht man in die Computerverwaltung mit Rechtsklick auf Arbeitsplatz -> Verwaltung und dann die Datenträgerverwaltung aufrufen. Nun den richtigen Datenträger auswählen und die darauf enthaltenen Partitionen mit Rechtsklick -> Partition löschen entfernen.

Bei CF-Karten gibt es unter WINUAE Probleme, da die Partition schon von Windows verwendet wird.
Anders als bei der Festplatte, kann man hier nicht die Partition in Computerverwaltung entfernen.

Unter Windows muss man die Eingabeaufforderung starten. Dort muss man diskpart eingeben.
Diskpart startet, gebt dort nun den Befehl list disk ein. Jetzte werden alle Datenträger aufgelistet.

Screenshot (13)

Bei mir ist der CF Datenträger 2, deshalb muss ich nun select disk 2 eingeben. Ihr müsst eure Nummer eingeben.
Ab jetzt müsst ihr sicher stellen, dass ihr den richtigen Datenträger ausgewählt habt. Denn ab dem nächsten Befehl sind alle Daten weg!
Gebt also nun „clean“ ein.

Jetzt sollte es so aussehen:

Screenshot (12)

Dann könnt ihr eure CF-Karte vom PC entfernen und wieder einstecken. Es kann sein, dass der PC die Karte nun wieder formatieren will. Hier NEIN drücken, sonst könnt ihr wieder von vorne beginnen ;).

Jetzt sollte die CF-Karte für Amiga mit WINUAE problemlos formatiert werden können. WINUAE sollte aber mit Adminstratorechte ausgeführt werden.

Safari Vorschaubilder abgeschaltet

Der Browser Safari legt standardmäßig von jeder besuchten Webseite Vorschaubilder im Cover-Flow an. Auf meinem älteren iMac führt dies jedoch zu Performanceeinbußen, durch ständige Schreibzugriffe auf der Festplatte und benötigt zudem Prozessor- und RAM-Ressourcen. Leider ist das Abschalten  der Vorschaubilder nur im Terminal möglich.

Zum Deaktivieren folgendes eingeben:

defaults write com.apple.Safari DebugSnapshotsUpdatePolicy -int 2

Zum Aktivieren folgendes eingeben:

defaults delete com.apple.Safari DebugSnapshotsUpdatePolicy

Wichtig !!!: Vor der Eingabe sicher gehen, dass Safari nicht mehr läuft!

iTunes Neuinstallation, Apps Sichern und Wiederherstellen

Apps die bei  iTunes gekauft wurden, können jederzeit wieder gratis runtergeladen werden . Wenn du viele Apps hast, kannst du in einem Ordner nachschauen, dort sind die Apps als „.ipa“ Dateien gespeichert.

Bei Mac OS X:

~/Music/iTunes/iTunes Media/Mobile Applications/

Bei Windows:

C:UsersNameMusiciTunesiTunes MediaMobile Applications

Sichere diesen Ordner auf eine externe Festplatte oder USB Stick. Wenn auch Musik und Filme gesichert werden sollen, auch die Ordner „Movies“ und „Music“ mit sichern.
Filme und Musik kann man nicht nochmal kostenlos runterladen, daher sollte hier immer wieder ein Backup gemacht werden. Nach der Neuinstallation von iTunes, die gesicherten Datein auf den oben angegeben Ordner zurück kopieren.In iTunes auf APPS klicken, dann  Ctrl+O, bzw. Cmd+O. Es erschein ein neues Fenster:

 

Hier eure Apps auswählen und „Öffnen“ drücken, FERTIG : ).

Library-Ordner für Benutzer unter Mac OS X 10.7 sichtbar machen

In Mac OS X 10.7 „Lion“ ist der Library-Ordner im Benutzerverzeichnis standardmäßig versteckt.Dies war bei den Vorgängern von Mac OS X nicht der Fall.

Wofür braucht man diesen Ordner überhaupt?
Es gibt Applikationen, die benutzerbedingt Informationen speichern. Wie  zum Beispiel Cyberduck. Hier werden alle Lesezeichen im Verzeichnis
~/Library/Application Support/Cyberduck/ gespeichert.
Das Tilde-Zeichen steht für den aktuellen Benutzer, nicht zu verwechseln mit dem Verzeichnis: /System/Library !

Was bringt mir das Ganze? Im Haushalt ist meistens mehr als ein Rechner vorhanden. Nehmen wir an, ich hätte viele FTP-Lesezeichen in Cyberduck auf meinem iMac. Nun müsste ich alle auf meinen neuen Laptop übertragen, weil es keine Exportfunktion für Lesezeichen gibt.
Das dauert eine ganze Weile! Es wäre also besser, wenn man diese Importieren könnte. Dazu kopiert man /Users/xxx/Library/Application Support/Cyberduck/ auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte. Nun kopiert man die Dateien vom Datenträger auf seinen Laptop in /Users/xxx/Library/Application Support/Cyberduck/

Startet man Cyberducks, sollten alle Lesezeichen da sein. Passwörter muss man aber wieder neu eingeben, weil diese in der Schlüsselbundverwaltung gespeichert werden.

Und wie mach ich es jetzt sichtbar? Das Launchpad-Dienstprogramme-Terminal öffnen und dort den Befehl: „chflags nohidden ~/Library“ eingeben (ohne Anführungszeichen). Anschließend ist der Library-Ordner sichtbar. Der Befehl „chflags hidden ~/Library“ macht den Ordner wieder unsichtbar.
Alternativ kann man dies auch über den Finder machen. Mit gedrückter ALT-Taste auf das Finder-Menü „Gehe zu“ klicken und dort „Library“ auswählen, worauf nun der Library-Ordner angezeigt wird.

Mac OS X Leopard auf ein G4 Cube installieren

Der Power Mac Cube G4 hat standardmäßig nur einen G4-Prozessoren mit 450 MHz (normale Version) oder 500 MHz (optional), die Mac OS X 10.5 Leopard Systemvoraussetzungen sind aber:

-Mac Computer mit Intel, PowerPC G5 oder PowerPC G4 (867 MHz oder schneller) Prozessor
-512 MB Arbeitsspeicher
-DVD-Laufwerk für die Installation
-9 GB freier Speicherplatz auf der Festplatte

Was auch berechtigt ist, den Mac OS X Tiger läuft auf einen alten Cube wesentlich schneller als Leopard.
Ich habe aber einen G4 1,2 GHz CPU von Sonnet nachgerüstet, hier lohnt es sich dann doch Leopard zu installieren.

Als erstes Startet Ihr den Rechner, halten Sie bei Systemstart die Tastenkombination Cmd-Opt-O-F gedrückt, so öffnet sich die Open Firmware Konsole.Nun sollte erstmal die Mac OS X Leopard Install DVD eingelegt werden.

Bei einem single Prozessor gibt Ihr diese Zeilen ein:

dev /cpus/PowerPC,G4@0
d# 867000000 encode-int " clock-frequency" property
boot cd:,\:tbxi

Bei einem Dual Prozessor:
dev /cpus/PowerPC,G4@0
d# 867000000 encode-int " clock-frequency" property
dev /cpus/PowerPC,G4@1
d# 867000000 encode-int " clock-frequency" property
boot cd:,\:tbxi

Bei einem G4 Cube bin ich mir nicht sicher, ob es überhaupt einen Dual-Prozessor gibt.
Diese CPU Einstellung ist nur wirksam, bis der Mac neu gestartet wird.
Sobald OS X Leopard installiert ist und der Mac neu gestartet wurde, sollte die richtige CPU-Geschwindigkeit wieder angezeigt werden.
Jetzt kann OS X Leopard normal installiert werden,alle Modding-Versuche geschehen auf eigene Gefahr!