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DCF77 am Arduino

Beim C64 hatte ich ja schon mal mit einem DCF77 Modul experimentiert. Jetzt habe ich wieder ein DCF77 Modul im alten Funkwecker und habe mal erfolgreich getestet, ob dies nicht auch mit einem Arduino geht. Die DCF77-Funkuhren empfangen das Signal des DCF77 Langwellensenders. Dieser Langwellensender steht in Mainflingen bei Frankfurt am Main. Die Sendefrequenz beträgt 77,5 kHz. Obwohl die Sendeanlage schon seit 1959 in Betrieb ist, gibt es nicht wie bei LTE große Funklöcher und ist fast überall in Deutschland zu empfangen. DCF77 strahlt auf Langwelle eine codierte Zeitinformation aus, die am DCF77 Empfänger decodiert werden muss. In diesen Fall macht das nun unser Arduino.

Jedenfalls war das Modul DCF77 vom Wecker und hat sehr lange beim einpendeln gebraucht, bis ich mal eine Uhrzeit bekommen habe. Also habe ich bei Pollin mal ein DCF77 DCF1 (laut Beschreibung ist das die 3. Version) gekauft und dies ging deutlich besser. Deshalb hier jetzt die Beschreibung, wie man das mit Arduino aufbaut. Beim Pollin DCF77 muss am Anschluss PON (Power ON) mit GND verbunden werden.

Jetzt beschreib ich mal, was der Aufbau macht. Nachdem Arduino UNO mit Strom versorgt wurde, wird nach kurzer Zeit die MAC Adresse angezeigt. Danach wird versucht, eine IP über DHCP zu bekommen. Wer also eine feste IP haben will, sollte beim Router die MAC-Adresse hinterlegen. Welche IP man bekommen hat, wird in der 4. Zeile unten angezeigt. Zu Beginn steht jetzt Datum auf 01.01.1970 und die Uhrzeit auf 00:00:00, da der Arduino kein RTC. Real-time Clock (RTC) oder physikalische Uhr ist eine Uhr, welche die physikalische Zeit misst. Eine RTC verfügt über eine Batterie, so dass wenn der z.B. Arduino oder PC stromlos ist, immer noch weiß wie spät es ist.

Beim Pollin DCF1 Modul warten wir mal die im Datenblatt erwähnten 20 Minuten ab und die Uhrzeit/Datum sollte nun auf der LCD ausgegeben werden. Danach sollte alle paar Minuten mal die LED aufblitzen. Die LED zeigt an, wann die Zeit empfangen wurde und synchronisiert wird. Zusätzlich habe ich noch einen DHT22. Der DHT22 ist ein zuverlässiger Sensor zum Ermitteln von Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Die Vorgänger DHT11/DHT21 funktionieren auch, aber der DHT22 liefert schnellere und bessere Ergebnisse in meinem Test. Mit einem Arduino Ethernet ENC28J60 Modul werden aktuell Uhrzeit, Datum, Feuchtigkeit und Temperatur für Smartphone, Laptop, … darstellbar. Man kann noch über das Webinterface das Hintergrundlicht für die LCD-anzeige an-/abschalten. Mehr geht erstmal noch nicht.

Man könnte da noch viel mehr machen, über Funk z.B. Licht / Steckdosen schalten,…

So hier der Quellcode auf GitHub

Dazu noch die Steckverbindungen:

Tipps:

LCD zeigt weiße Kästen oder nichts:

1. Verbindung überprüfen
2. Poti auf Rückseite links/rechts drehen für Helligkeit
3. Folgende Zeile suchen:
LiquidCrystal_I2C lcd(0x3F,20,4);

Hier den HEX wert 0x3F durch 0x27 ersetzen.

DCF77 keine Zeit nach über 20 min:

1. Verbindung überprüfen
2. Arduino mit Netzteil versorgen, nicht über USB mit Laptop/PC (Kann Störungen verursachen)
3. DCF77 soweit wie möglich von elektronischen Geräten in der Nähe fern halten

Folgende Bibliotheken werden benötigt:

– DCF77
– TimeLib
– DHT
– EtherCard

 

Alphatronic PC 16

Habe am Donnerstag einen Triumph Adler Alphatronic PC16 bekommen, nur das Gerät. Also kein Netzteil, keinen Monitor und auch kein Laufwerk,…. Eigentlich hatte ich mir keine große Hoffnung gemach,t dass der Alphatronic PC 16 noch funktioniert, bzw. dass ich dort auch nur ein Bild raus bekomme ;-). Denn es gibt kaum Informationen dazu im Internet.



Mein erstes Problem, das Netzteil. Im Handbuch und auf der Unterseite wird nur die Voltzahl V5/12V erwähnt, aber nicht die Pinbelegung. Also musste ich den Triumph Adler Alphatronic PC16 aufschrauben und rausbekommen, wo die Pins am Mainboard hingehen.

Vielleicht hat ja jemand das Problem bei einem anderen seltenen Gerät. Deswegen hier meine Vorgehensweise. Man nimmt einen Durchgangsprüfer und sucht sich einen IC (integrierten Schaltkreisen) der 74xx-Familie. z. B. einen 74LS25, laut Datenblatt ist Pin 7 GND und Pin 14 VCC. Der IC benötig 5V. Jetzt legt man eine Messspitze auf GND und mit der anderen Messspitze geht man an den Netzteilstecker. Es darf kein Netzteil mehr dran sein und der Computer sollte auch eine Zeit lang aus gewesen sein. Es kann Reststrom in den Elkos drin sein und zu Beschädigung den Boards führen. Die meisten Multimeter piebsen beim Durchgangsprüfer. Sollte es also beim Durchgehen der Messspitzen am Netzteilstecker piebsen, habt ihr schonmal GND gefunden. Das gleiche macht man mit den 5V pin. Am Schluss nimmt man zur Absicherung einen anderen IC’s um sicherzustellen, dass man sich nicht geirrt hat. Beim TA Alpahatronic PC 16 ist z.B. eine Intel 8088 CPU drin. Bei der Intel 8088 CPU ist PIN 1 GND und PIN 40 5V VCC. Bei diesem Netzteilstecker waren auch 2 PIN’s GND. So was erkennt man leicht an der Rückseite des Bords, wenn eine Leiterbahn von einem Pin zum anderen geht. Hier kann man auch den Durchgangsprüfer verwenden. Zum Netzeil: 5V sollte 2.1A und 12V 0,1 A haben.

Nächste Baustelle. Videosignal. Was bringt das Netzteil, wenn man kein Bild hat :-D! Hier hat diesmal das Handbuch geholfen, diese Pins sind beschrieben.

Hier mit Scartbelegung:

BTX-Decoder Modul:

BTX Rom Modul (Deutsche Bundespost)

Anschlüsse hinten:

 

Hier habe ich noch die Backups, der EPROMS:

TAPC16_EPROMS

 

 

Triumph Adler Alphatronic P10

Auf Wunsch habe ich den Triumph Adler Alphatronics P10 geöffnet und hier die Infos, soweit ich Information gefunden habe veröffentlicht.

Einiges schein nachträglich aufgerüstet worden zu sein. Wie z. B. CPU mit 10 Mhz (Siemens SAB8088-P1). Orginal sollte das ein 4Mhz sein.

Triumph Adler Alphatronics P10 mit Monochromer Monitor (12″):

Netzteil:

Mainboard Super-640:

Gesamt:

Jumper-Einstellung:


Kein Math Coprocessor (FPU)


2 0FF


Coprocessor (FPU)

W/O


2 0N


Coprocessor (FPU)

WI


2-0FF


Type of Display (SWI) (None)


5 0N


6 0N


Monochrome Display


5 0FF


6 0FF


Color Display (40*25 MODE)


5 OFF


6 0N

Color Display (80*25 MODE)

5 0N

6 0FF

1 Laufwerk

7 On

8 On

2 Laufwerke

7 Off

8 On

3 Laufwerke

7 On

8 Off

4 Laufwerke

7 Off

8 Off

Will man VGA Karte nutzen muss Jumper 5 und 6 auf ON stehen

 

CPU:
Siemens 8088 (SAB8088-1-P ist ein OEM/tray Microprocessor)
Frequency: 10 MHz

RAM:
640K

Grafikkarte:
– MG-200 Ref.9 (Keine Infos gefunden)

Triumph Adler Alphatronic P10 BIOS EPPROMS:
CGAB01_02

Ich habe das BIOS mit diesem ersetzt:
Super PC/Turbo XT BIOS 3.1

Man konnte eine IBM XT Tastatur verwenden, aber manche Tasten waren nicht richtig. Beispiel „\“ war auf der „<" Taste. Durch das "Super PC/Turbo XT BIOS" klappt alle. I/O Karte:
– I/O PLUS II

MFM-Festplatte
Die fesplatte ist auf jeden fall nicht orginal verbaut gewesen.
Firma: MiniScribe Corporation
Model: 8425
Größe: 20MB

Floppy und MFM Controller:
– Longshine 8-bit MFM controller (1986) LCS-6220 (alte Version)

EPROM TMM2464 series- 64Kbit (8Kx8) MOS 3-STATE UV-Erasable EPROM in 28-pin DIP
LCS-6220 ROM DOWNLOAD

Software auf der Hardisk:

-MSDOS 3.20
-GRAB 2.00d – The Halo Frame Grabber (Media Cyberneticd Inc.)
-GEM/3 Desktop (Version 3.01)
-PC Shell
-Microsoft Multiplan Version 3.0
-Microsoft Word
-Norton Commander Version 2.0
-DBASE Version 2.01 Help Resource, (C) ASHTON-TATE

HXC Floppy Emulator REV F Floppy am Atari ST 520+ betreiben

Heute habe ich mal meinen HXC Floppy Emulator REV F mit dem Atari ST 520+ verbunden.
Ganz ohne einen Floppy vom ST zu opfern! Ganz unten ist ein Plan, wie ich das Ganze angeschlossen habe.

IMG_1236

IMG_1237

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IMG_1243

Atari Floppy Port Pinbelegung:

1 RD Read Data
2 SIDE0 Side 0 Select
3 GND Ground
4 INDEX Index
5 SEL0 Drive A Select
6 SEL1 Drive B Select
7 GND Ground
8 MOTOR Motor On
9 DIR Direction In
10 STEP Step
11 WD Write Data
12 WG Write Gate
13 TRK00 Track 00
14 WP Write Protect

hxc-atari_st

Aktuell habe ich kaum Zeit eine Anleitung zu schreiben, daher gibt es leider erstmal nur ein Bild.
Sollte aber leicht nachzubauen sein.

1 x Kippschalter 6 Pins
1 x Kippschalter 3 Pins
1 x 14 Pin DIN Atari ST Floppy Connector
1 x IDC Steckverbinder weiblich 34 polig

Die Schalter dienen nur dazu, damit ich das mal als Drive A / Drive B umstellen kann. Das muss auch noch am HxC Floppy Emulator REV F umgeschalten werden! Denkt aber bitte dran, dass nur Drive A von Diskette booten kann.

Ich habe ein defektes CD-Laufwerk im Internet besorgt, da ist auch ein Netzteil drin.
Mit diesem Netzteil wird jetzt der Floppy Emulator REV F mit Strom versorgt.