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Samba Freigabe unter Debian

Samba Installieren:
apt-get install samba samba-common

Neue Festplatte formatieren:
Man muss als erstes rausfinden, welches Gerät die neue Festplatte ist. Normalerweise ist die 1. Festplatte das System und somit das Gerät /dev/sda1. Die neue Festplatte ist bei also /dev/sdb1, da ich keine weitere Festplatte angeschlossen habe.  Mit dem Befehl „df“, kann man das überprüfen:

/dev/sda5 234466152 2074648 220458220 1% /

Auf sda5 ist debian installiert. /dev/sdb1 wird nicht angezeigt, da ja noch keine Partition angelegt wurde und die Festplatte auch noch nicht eingebunden ist.

Meine neue platte ist /dev/sdb1. Deshalb muss ich folgendes eingeben:
cfdisk /dev/sdb1
select label: GPT

Jetzt kann man die Festplatte mit EXT4 formatieren:
mkfs.ext4 /dev/sdb1

Wer lieber EXT3 will:
mkfs.ext3 /dev/sdb1

Für NTFS:
mkfs.ntfs /dev/sdb1

Verzeichnis für die Daten anlegen:
Hier werden die Daten gespeichert, die im Netzlaufwerk verfügbar sind.

mkdir /media/share

Damit die Benutzer im Ordner auch speichern können, muss man noch die nötigen Schreibrechte setzen:
chmod 770 /media/share

Jetzt kann man die Fetplatte mounten:
mount /dev/sdb1 /media/share/

Beim Neustart wäre die Festplatte nocht mehr gemountet. Damit dies bei jedem Systemstart gemountet wird, muss man die Datei /etc/fstab anpassen.

vim /etc/fstab

Jetzt fügt man folgende Zeile ein:
/dev/sdb1 /media/share ext4 rw 0 0

Wer eine andere Partition als ext4 hat, muss das auch bei fstab ändern!

Benutzer für Netzwerkfreigabe anlegen:

Anlegen eines Benutzer „gast“
useradd gast

Passwort für Linux-System anlegen:
passwd gast
Nach eingabe euer Passwort für Benutzer „gast“ eingeben.

Passwort für die Freigabe anlegen:
smbpasswd -a gast
Nach eingabe euer Passwort für Benutzer „gast“ eingeben.

Man kann ein Public-Verzeichnis auch ohne Anmeldung in SAMBA einrichten, aber aus Sicherheitsgründen rate ich davon ab und gehe darauf nicht weiter ein.

vim /etc/samba/smb.conf

Inhalt der Datei:

[global]
workgroup = Arbeitsgruppe
server string = Samba Server
dns proxy = no
wins support = yes
security = user
encrypt passwords = true
invalid users = root

[Daten]
path = /media/share/
writable = yes
valid users = gast
comment = Datenfreigabe
printable = no
public = no

Samba-Dienst neustarten:
/etc/init.d/samba restart
oder
service smbd restart

Jetzt kann man die Verbindung testen:

Netzlaufwerk unter Windows 10 verbinden.

Mein Server heiß Debian im Netz, man kann aber auch dafür die IP vom Server eintragen.
\Daten kommt von der der Samba Config ([Daten]). Wichtig ist, das man hier die 2 Haken setzt.
Damit beim Neustart, dass Laufwerk automatisch verbunden wird und man sich mit dem User Gast anmelden kann.

Tip:
Ich habe eine zweite Netzwerkkarte eingebaut. Man kann Samba sagen, das es eth1 und nicht eth0 verwenden soll.

Kopiert was auf das Netzlaufwerk und gebt beim Server folgendes ein:

netstat -tapn | grep smbd

Jetzt sollte da die IP von eth1 zu sehen sein. Habe die Zeile makiert.

tcp 0 0 192.168.1.7:445 0.0.0.0:* LISTEN 1369/smbd
tcp 0 0 192.168.1.11:445 0.0.0.0:* LISTEN 1369/smbd
tcp 0 0 127.0.0.1:445 0.0.0.0:* LISTEN 1369/smbd
tcp 0 0 192.168.1.7:139 0.0.0.0:* LISTEN 1369/smbd
tcp 0 0 192.168.1.11:139 0.0.0.0:* LISTEN 1369/smbd
tcp 0 0 127.0.0.1:139 0.0.0.0:* LISTEN 1369/smbd
tcp 0 0 192.168.1.11:445 192.168.1.5:61417 VERBUNDEN 1386/smbd
tcp6 0 0 ::1:445 :::* LISTEN 1369/smbd
tcp6 0 0 ::1:139 :::* LISTEN 1369/smbd

LIRC neue Fernbedienung anlernen

Damit eine Fernbiedienung mit LIRC funktioniert, muss man Sie erst anlernen. Es sei denn, es gibt schon eine fertige Konfiguration.
Ich habe 2 Universal- Fernbedienungen, aber hier keine fertige Konfiguration. Das ist allerdings kein Problem, das Anlernen ist ganz einfach. Außer die Fernbedienung wird nicht erkannt und im RAW Format gespeichert. Diese würde ich bei Seite legen, da RAW nicht so genau ist. Zum Anlernen der Fernbedienung darf der Dienst LIRC nicht laufen. So kann man den Dienst anhalten:

/etc/init.d/lirc stop

Zum Konfigurieren der Tasten muss man die verfügbaren Namen kennen, diese Liste habe ich in den Editor kopiert.

irrecord –list-namespace

Hier habe ich mir meine benötigten Tasten rausgesucht.

Das sind meine Tasten:
KEY_0
KEY_1
KEY_2
KEY_3
KEY_4
KEY_5
KEY_6
KEY_7
KEY_8
KEY_9
KEY_PAUSE
KEY_PLAY
KEY_POWER
KEY_NEXT
KEY_PREVIOUS
KEY_STOP
KEY_VCR
KEY_CHANNELDOWN
KEY_CHANNELUP
KEY_VOLUMEDOWN
KEY_VOLUMEUP
KEY_RECORD
KEY_MUTE
KEY_E
KEY_F
KEY_G
KEY_H
KEY_MENU
KEY_SETUP
KEY_A
KEY_UP
KEY_DOWN
KEY_RIGHT
KEY_LEFT
KEY_OK
KEY_LAST
KEY_102ND

Jetzt muss „irrecord“ ausgeführt werden. Hier wird der gedrückten Taste ein Name hinterlegt.

irrecord -d /dev/lirc0 /root/lircd.conf

Am Anfang kommt ein Hinweistext, hier kann man mit Return bestätigen.
Jetzt soll man nach Eingabe von Return unterschiedliche Tasten drücken. Pro Taste wird ein Punkt am Bildschirm ausgegeben werden.
Das Ganze macht man so lange, bis der Assistent etwas Neues erwarten.
Jetzt verlangt der Assistent immer einen Namen, z.B. KEY_0. Nach Eingabe soll die Taste 0 gedrückt werden.
Das Ganze macht man bis man keine Tasten mehr hat oder man bricht vorher hab. Das Ganze macht man mit der Taste Return.

Jetzt muss die Konfigurations-datei am richtigen Ort abgelegt werden:
cp /root/lircd.conf /etc/lirc/lircd.conf

Nachdem am Anfang der Dienst gestoppt wurde, sollte man jetzt LIRC wieder starten:

/etc/init.d/lirc start

Jetzt kann man seine Aufnahme testen:

irw

Nach Eingabe des Befehls sollte man auf die Fernbedienung drücken. Als Ergebnis sieht man seine programmierten Tasten:

0000000000000002 00 KEY_1 /root/lircd.conf
0000000000000004 00 KEY_2 /root/lircd.conf
0000000000000005 00 KEY_3 /root/lircd.conf
0000000000000008 00 KEY_6 /root/lircd.conf
0000000000000007 00 KEY_5 /root/lircd.conf
0000000000000006 00 KEY_4 /root/lircd.conf
0000000000000009 00 KEY_7 /root/lircd.conf
000000000000000a 00 KEY_8 /root/lircd.conf
000000000000000b 00 KEY_9 /root/lircd.conf
0000000000000009 00 KEY_7 /root/lircd.conf
000000000000000a 00 KEY_8 /root/lircd.conf
000000000000000b 00 KEY_9 /root/lircd.conf
0000000000000006 00 KEY_4 /root/lircd.conf
0000000000000007 00 KEY_5 /root/lircd.conf
0000000000000008 00 KEY_6 /root/lircd.conf
0000000000000008 01 KEY_6 /root/lircd.conf
0000000000000008 00 KEY_6 /root/lircd.conf
0000000000000008 00 KEY_6 /root/lircd.conf
0000000000000008 00 KEY_6 /root/lircd.conf

Falls etwas nicht funktioniert, sollte der lirc Treiber kontrolliert werden:
lsmod
modprobe lirc_dev
dmesg

Sollte hier kein fehler vorliegen, sollte man die Konfiguration (irrecord) prüfen:

/etc/init.d/ stop
mode2 -d /dev/lirc0

Jetzt auf der Fernbedienung rumdrücken und es sollte etwas am Bildschirm erscheinen. Damit kann man sehen, ob der IR-Empfänger überhaupt was empfangen kann. Sollte auch das funktionieren, muss man die hardware.conf überprüfen:

sudo nano /etc/lirc/hardware.conf

Die Zeile DEVICE sollte so aussehen:
DEVICE=/dev/lirc0

Ist auch das richtig, wurde vielleicht die lirc.conf nicht ins richtige Verzeichnis erstellt.
Am Besten überprüfen, ob die lircd.conf vorhanden ist.


cp -v /root/lircd.conf /etc/lirc/lircd.conf
chown root:root /etc/lirc/lircd.conf

LIRC jetzt wieder starten:
/etc/init.d/lirc start

Jetzt wieder irw ausführen und an der Fernbedienung drücken. Sollte da nichts erscheinen und vorher kein Fehler aufgetaucht sein, ist die Aufzeichnung der Tasten nicht in Ordnung. Es muss die Fernbedienung neu angelegt werden.

irrecord -d /dev/lirc0 /root/lircd.conf

Bei dem Befehl irw, werden nur angelernte Tasten ausgegeben!

Raspberry Pi von USB-Festplatte betreiben

Raspian Pi kann nur von SD-Karten booten, gleich von USB booten ist nicht möglich. Wer Angst wegen Schreibzugriffe auf der SD-Karte hat, kann die SD-Karte auch nur zum booten verwenden. Das eigentliche System kann auf der USB-Festplatte oder USB-Stick laufen. Externe USB-Festplatten sollten eine eigene Stromversorgung haben.

Als erstes sollte sicher gestellt werden, dass die Patition MBR ist und nicht GPT. Es sollten auch keine Daten mehr drauf sein die benötigt werden. Alle Daten von der Festplatte gehen verloren!

Schließt eure USB-Festplatte am Raspberry Pi an und bootet ganz normal von euer SD-Karte. Meine Festplatte lautet /dev/sda , solltet ihr eine weitere Festplatte betreiben, kann das z.B. /dev/sdb sein.

Wer jetzt GPT hat, kann so auf MBR umstellen:
sudo parted /dev/sda

Jezt wird parted gestartet und erwartet einen Befehl:
mklabel msdos

Jetzt gebt quit als Befehl ein um parted zu beenden. Jetzt kann die Festplatte partitioniert werden:

sudo cfdisk /dev/sda

Ich habe 170 GB für eine Linux-Partition, 2GB für Swap eingerichtet. Danach muss man die Partition auswählen und den Typ der Partition angeben. Linux-Partition bekommt Type 83 und SWAP Type 82. Nun die Partitionsdaten auf die Platte schreiben und cfdisk beenden. Das Dateisystem kann nun angelegt werden:

sudo mkfs.ext4 /dev/sda1
sudo mkswap /dev/sda2

Ab jetzt kann man die Festplatte schon verwenden, man muss die Festplatte nur noch zur Verfügung stellen mit:

sudo mount /dev/sda1 /mnt

Kopiert eure Daten von der SD-Karte auf die Festplatte:
cd /mnt
sudo cp -axuv / .

Da booten von der Festplatte nicht möglich ist, löschen wir den Boot-Ordner von der Festplatte. Nicht von der SD-Karte!


sudo rm -R /mnt/boot
sudo nano /mnt/etc/fstab

Sucht die Zeile und setzt eine Raute davor:

#/dev/mmcblk0p2 / ext4 defaults,noatime 0 0

Fügt unter dieser Zeile diese Einträge hinzu:

/dev/sda1 / ext4 defaults,errors=remount-ro 0 1
/dev/sda2 none swap sw 0 0

Auf der SD-Karte muss nun cmdline.txt bearbeitet werden.

sudo nano /boot/cmdline.txt

In der einen Zeile muss root=/dev/mmcblk0p2 durch root=/dev/sda1 ersetzt werden, damit wird das System von der Platte gebootet. Jetzt kann man die SWAP-Partition noch verwenden mit:

sudo swapon -a

Jetzt soll man mit sudo reboot neustarten. Zum Testen kann man dann df -h eingeben:

Dateisystem Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
rootfs 182G 2,5G 170G 2% /
/dev/root 182G 2,5G 170G 2% /
devtmpfs 211M 0 211M 0% /dev
tmpfs 44M 264K 44M 1% /run
tmpfs 5,0M 0 5,0M 0% /run/lock
tmpfs 470M 0 470M 0% /run/shm
https://dav.box.com/dav 10G 0 10G 0% /home/pi/Desktop/box.com

Wie man sehen kann hat /dev/root nun 170 GB : ), habe das Gefühl es geht schneller als von der SD-Karte. Jetzt kann man noch das dphys-swapfile deaktivieren:

sudo update-rc.d dphys-swapfile remove

Anschließend sollten Sie einen Neustart des Systems durchführen.

sudo shutdown -r now

Nach dem Neustart können Sie durch swapon überprüfen ob die Auslagerungsdatei nicht mehr verwendet wird. Bzw. nur unser angelegte SWAP-Partition verwendet wird:

swapon -s

Das Ergebniss sollte so aussehen:

Filename Type Size Used Priority
/dev/sda2 partition 1954444 0 -1

Flugsimulator

Flightgear:
Der Open-Source-Flugsimulator Flightgear ist für Desktop mein persönlicher Favorit. Flightgear steht für Mac OS, Linux und Windows zur Verfügung.
Beim Downloaden sollte das Spiel unter flightgear.org heruntergeladen werden, da manche dafür Geld verlangen. Auf der richtigen Domain kann man auch eine DVD kaufen ohne in eine Abofalle zu treten. Vor allem unterstützt man ja damit das Projekt und nicht die Abofallen ; ). Wer nicht zahlen will kann es natürlich auch kostenlos herunterladen.

Link: http://www.flightgear.org/

X-Plane:
Ein weiterer kommerzieller Flugsimulator ist X-Plane, der auuch für Mac OS X, Linux und Windows zu haben ist. X-Plane ist für $79.99 + Versandkosten zu haben. Getestet habe ich das nicht, da dies meine Hardware nicht mehr mit macht. Die Bilder und Videos beeindrucken aber sehr! Es gibt  auch eine kostenlose Demo zum Testen.

Link:http://www.x-plane.com/desktop/landing/

Infinite Flight:
Für unterwegs habe ich jetzt einen neuen Flugsimulator „Infinite Flight“ getestet, der Kaufpreis beträgt aktuell 3,99 Eur. Vorausgesetzt wird neben iOS 5 mindestens ein iPhone 4, es steht auch 3 GS da, aber bei der Auflösung ist das zu bezweifeln. Wer dies mit iPhone 3GS getestet hat, kann mir mal seine Erfahrung zukommen lassen. Zuerst konnte ich mir nicht vorstellen, dass man Flugsimulatoren am iPhone spielen kann. Es gehören ja viele Tasten dazu, aber Infinite Flight hat dies verdammt gut gelöst. Es gilt relativ viele Knöpfe und Instrumente zu bedienen, auch wenn es natürlich nicht ganz so umfangreich ist wie ein Flugsimulator auf dem PC oder Mac. Was mich stört ist, dass man manche Flugzeuge für 75 Cent dazukaufen soll. 2 Flugszenarien für Fluganfänger gibt es auch, Anfänger können dies also auch bedenkenlos kaufen : ). 3.99 Eur ist jetzt nicht wenig für ein APP, da aber hier auch wirklich regelmäßige Updates erscheinen und man sogar auf Kundenwünsche eingeht ist das akzeptabel. Infinite Flight gibt es für iOS und Windows Phone 7. Ich habe hier aber nur die iPhone-Version auf einem iPhone 4s getestet.

Link: http://flyingdevstudio.blogspot.de/p/games.html