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LOAD Ausgabe #7 – 40 Jahre IBM PC

Einmal jährlich erscheint das Vereinsmagazin aus dem Verein zum Erhalt klassisscher Computer e.V. i


Dieses Magazin ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Mein Lieblingsthema war auch dabei HPIB/GPIB : )! Hier geht es aber aktuell nur um Laufwerke mit diesem Anschluss. In der nächsten Ausgabe soll es auch um Messgeräte gehen. Eine CD-ROM ISO zum Selbstbrennen gibt es auch. Ganz praktisch, weil ich brenne nicht so gerne CDs, es gibt genügend Freeware/Open Source Tools, wo man das Image als virtuelles Laufwerk Mounten kann. Schont die Umwelt und es weniger Plastik im Umlauf. Details stehen im Heft. Über den Spendenbutton auf der Homepage kann man mindestens 5,00 EUR spenden und bekommt so die LOAD als Dankeschön per Post.

Dies ist der aktuelle Inhalt:
Alle Details gibt es hier:
https://www.classic-computing.org/load7/



 

IEC-ATA-Interface V2.1

Das IEC-ATA-Interface V2.1 ist ein Festplatten-Controller für den C64, der Maximal eine 128GB Partition unterstützt. Das Projekt ist älter und kann nicht mit einem z.B. SD2IEC verglichen werden. Ein SD2IEC kann mit .D64 Images umgehen, was dieser IEC-ATA-Interface nicht kann. Man muss dies er wie ein übergroße Diskette betrachten.

Man benötigt kein ATMEGA Programmiergerät, da die Firmware über den C64 installiert wird. Die Bausätze gab es auf Dienstagstreff.de, aber ob es noch welche gibt, kann ich nicht sagen.
Mein Bausatz war von 2011 oder 2013, hatte diese Platine nur in meiner Werkstatt gefunden und wieder aufgebaut. Da ich 2 weitere habe, habe ich dieses Interface verkauft. In diesem Bild habe ich einen IDE Flash-Speicher Disk on Module (DOM) mit 128MB verwendet. Das besondere daran, man benötigt keinen zusätzlichen Stromanschluss für den DOM. Die Stromversorgung erfolgt über PIN 20 des IDE Konnektors, die Betriebsspannung beträgt 5V. Ein IDE Datenträger, größer wie 128GB, kann angeschlossen werden, aber es wird maximal 128GB Partition unterstützt. Keine Steuersoftware, auch die NLQHD-Firmware nicht, kann CD-ROM oder DVD Laufwerke ansprechen, da der ATMEGA keinen Platz mehr hat. NQL hat bereits einen neueren Adapter entworfen, aber auch da fehlt die Steuersoftware für CD-ROM-Laufwerke. IDE-CF Adapter funktionieren, aber nicht jeder. Hatte auch schon einen IDE-CF Adapter dran, hier muss man aber aufpassen, die billigen IDE-CF Adapter gehen nicht. Es muss True IDE unterstützt werden, also auch die CF-Karte muss dies unterstützen. Am einfachsten ist natürlich eine normale IDE Festplatte zu verwenden, da sollte man aber die 5V Stromversorgung über Pin20 vom IEC-ATA-Interface V2.1 abschalten (Jumper offen lassen) und die Festplatte über ein Netzteil versorgen.
Es gibt unterschiedliche Steuersoftware für den IEC-ATA-Interface. Meine Empfehlung ist die von NLQ-HD.
Die NLQ-Firmware hat den Vorteil, dass die HD im FAT32-Format beschrieben wird. Dadurch können die am C64 gespeicherten Files später am IBM-PC weiterbenutzt werden. NLQ-HD kann:

-selektives Directory (open2,8,0,“$*=b“ (‚b‘ = branch = directorys))
-load (load“abc“,8)
-save (save“abc“,8)
-es kommt auch mit den Zeichen ‚/‘ ‚<‚ ‚>‘ im Filenamen klar
-Files zum Lesen öffnen (open2,8,2,“abc“:get#2,A$)
-Files zum Schreiben öffnen (open2,8,2,“abc,p,w“:print#2,“a“;)
-initialize (open15,8,15,“i“)
-scratch (open15,8,15,“s:abc“)
-rename (open 15,8,15,“r:xyz=abc“)
-change directory (open15,8,15,“cd:abcd“ bzw. „cd<- oder cd:<- fürs Parentdirectory)
-ui, uj = reset (open15,8,15,“ui“) (das aktuelle Directory bleibt erhalten)
-aui = additional ui = reset (open15,8,15,“aui“) (das aktuelle Directory wird zurückgesetzt)
Die FW unterstützt JiffyDos, d.h. dass durch den Einbau eines JD-Eprom in den C64/C128 das Ganze viel schneller wird.

Die Steuersoftware gibt es hier:

Dienstagstreff Firmware

Auch die Festplatte wird über den C64 formatiert: