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RFT KC85/4 D004 mit HxC SD Floppy Emulator Rev. F

Habe heute mal einen Test durchgeführt, ob ein HxC SD Floppy Emulator Rev. F auch am KC85/4 funktioniert. Warum? Zum einen gibt es immer weniger Betriebssysteme, die noch Floppys allgemein unterstützen. Zum anderen aber auch, weil es kaum noch Disketten und Diskettenlaufwerke 5 1/4″ gibt. Das Gleiche funktioniert auch mit einem Triumph Adler Alphatronic PC (Z80/8 Bit).

Hier habe ich das EPROM entfernt und einen IC Sockel hinzugefügt.
Damit ich die Version 3.3 rauf bekomme, da ich das ZAS benötige.
Auch die integriert Selbsttestroutine (JUMP FC FF) ist sehr nützlich.

Hier habe ich mir einen Adapter gebastelt. Dazu habe ich bei einem alten Floppykabel das Flachbandkabel entfernt und die Kontakte auf die Platine gelötet. Oben sind alles einzelne Leitungen und unten ist alles miteinander verlötet. Unterseite ist alles GND.

Hier ist der Adapter schon kleiner. Dateien für CNC unten:

 

Hier kann man die DXF Datei runterladen und die Platine selber fräsen:

Laufwerk_adapter DXF DOWNLOAD

Laufwerk_adapter.dxf :

Dies ist die Rückseite, wo alle unteren Pins mit GND verbunden sind. Hier müssen die Rechtecke als „Ausschnitt“ in der CAM Software angegeben werden. Die Rückseite muss eigentlich nicht gefräst werden. Wie schon geschrieben, es werden so oder so alle Pins unten miteinander verbunden.

Laufwerk_adapter2.dxf:

Dies ist die Oberseite. Auch hier müssen die Boxen als „Ausschnitt“ in der CAM Software angeben werden.

Laufwerk_adapter3.dxf:

Das ist die Datei, um die Platine auszuschneiden. Im CAM als „Teil“

Ist die Platine fertig gefräst, muss man noch für manche Floppykabel einen Schlitz auf eine Seite schneiden. Siehe Bild (roter Bereich). Dazu habe ich eine Eisensäge genommen. Das ist nur nötig, wenn das Floppykabel eine Kerbe hat. Der KC85 hat z. B. keine Kerbe am Floppykabel, hier ist das nicht nötig. Der schwarze weibliche Floppystecker ist von einem alten Floppykabel. Dazu muss man hinten das kleine Plastikteil entfernen und das Flachbandkabel langsam entfernen. Sonst werden die Kontakte mit rausgezogen. Wenn ein Kontakt rausgezogen wurde, kann man das wieder leicht rein drücken. Die Kontakte sind beim Floppystecker versetzt. Deshalb sollte man die Platine wie im Bild hinlegen und so anlöten. Auf der Rückseite werden die Kontakte nicht genau auf den Pins liegen und die Pins überbrücken. Das ist aber ok so, weil die unteren Pins alle GND sind. Deshalb habe ich oben schon geschrieben, dass man das erste Teil nicht fräsen muss. Fertig ist der Adapter. Am besten noch mit einem Multimeter die obern Pins messen, dass kein Pin noch mit einem anderen doch verbunden ist. Z. B. durch zu viel Lötzinn.