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Intel SS4000-E

Heute habe ich eine INTEL SS4000-E bekommen und gleich mal aufgeschraubt und siehe da, es ist ein 256MB UNB PC3200 RAM Riegel verbaut. Also habe ich mal gleich aus der Kiste einen größeren rausgesucht und auch gefunden. Leider nur 512 MB, aber immerhin etwas. Auf dem Webinterface war aber schon wieder nur 256 MB Ram ??? WHAT ????

Also mal weiter das Mainboard abgesucht und einen Serialanschluss gefunden. Also Lötkolben an und DB9 Male Stecker an DL10 gelötet:

DB9 Male Stecker noch am Gehäuse befestigt. Mit Putty folgende Serial Parameter hinterlegt:

Dann mit einem Null-Modemkabel am Laptop verbunden. Wenn man nun die Intel SS4000-E einschaltet, muss man ganz schnell STRG + C drücken!
So sollte das dann aussehen:

Jetzt ist man im RedBoot, hier werden die Images gebootet und da können wir jetzt die Parameter für MEM ändern so, dass wir mehr als nur 256 MB haben.
Gebt folgende Befehle ein:
RedBoot> fconfig boot_script true
RedBoot> fconfig boot_script_data

Es erscheint nun folgende Zeile:

Enter script, terminate with empty line

Gebt ab jetzt diese Zeilen nacheinander ein:

fis load ramdisk.gz

fis load zImage

exec -c „console=ttyS0,115200 rw root=/dev/ram0 init=/linuxrc initrd=0xa1800000,8M mem=512M@0xa0000000“

Damit die Einstellung übernommen wird, einfach eine Leerzeile mit enter/Return bestätigen.
Das Ganze sollte so aussehen:

Es erscheinen folgende Meldungen:

Update RedBoot non-volatile configuration - continue (y/n)? y
... Unlock from 0xf1fc0000-0xf1fc1000: .
... Erase from 0xf1fc0000-0xf1fc1000: .
... Program from 0x1ffd2000-0x1ffd3000 at 0xf1fc0000: .
... Lock from 0xf1fc0000-0xf1fc1000: .

Gebt jetzt Reset ein:

reset

Das System sollte jetzt starten und ihr solltet entweder im Terminal
euch als root anmelden mit euerem Passwort und dann free eingeben:

Oder Ihr geht auf das Webinterface im Browser:
https://xxx.xxx.xxx.xxx/advanced_statusF.cgi (xxx = IP der NAS)

Das war aber noch nicht alles, man kann auch noch SSL aktivieren : ). Das geht sogar ohne Serial/Terminal.
einfach im Browser eure NAS aufrufen:

https://xxx.xxx.xxx.xxx/ssh_controlF.cgi (xxx = IP der NAS)

Die CGI- und Webdateien liegen im Verzeichniss „/usr/local/ipstor/www/“

Hier muss man etwas geduldig sein, es dauert bis da SSH ON/OFF steht und wenn man ON drückt ist erst nach frühestens 60 Sekunden die Verbindung möglich! Ich habe das öfters gemacht, bis ich das verstanden habe ; ).

Leider lässt sich nicht so einfach Debian installieren, da dieser CPU nicht mehr unterstützt wird.
Das Problem ist, dass auf der NAS noch Samba 1 Protokoll läuft, das bei Windows 10 Default abgeschalten wurde.

Powershell als Administrator starten und folgendes eingeben:

Enable-WindowsOptionalFeature -Online -FeatureName smb1protocol

Nach einem Neustart ist SMB 1 wieder aktiviert.
Deaktivieren kann man das wieder mit:

Disable-WindowsOptionalFeature -Online -FeatureName smb1protocol