Archiv für den Monat: Dezember 2019

Triumph Adler Alphatronic PC(8)

Habe heute einen defekten Triumph Adler Alphatronic PC(8) auseinandergenommen. Natürlich mit dem Ziel, den alten Triumph Adler Alphatronic PC(8) zu reparieren. Zum Fehler kann ich noch nicht viel sagen. Beim Einschalten kommt nur ein Piepston und das Bild bleibt schwarz. Da ein Beepton kommt, ist der Monitor bereit. Nun sollte eigentlich das Basic-Rom geladen werden.

Als Erstes habe ich vom funktionierenden und vom defekten Triumph Adler Alphatronic PC die EPROMs ausgelesen. Da im Internet keine Backups zu finden waren.

Verbaut sind 2 EPROMS:

NEC D2764D
TMS 2732A

Im 2. Alphatronic PC waren es 2 EPROMS vom Typ:

M5L2764K
HN462732G

EPROMS Download

Das Basic Rom ist fest verlötet. Dies habe ich aufgelötet. Dann mit einem EPROM-Programmiergerät ausgelesen.
Dann habe ich einen IC Sockel hinzugefügt. Damit ist das Austauschen nun leichter.

5.11B Rom:

ROMbasic511B

Nachtrag 20.06.2020:
Ich habe ein neun TA Alphatronic PC8, der hat 3 x NEC D2764D für Basic 5.11 (ohne B).
Habe jetzt die EPROMS ausgelesen um zu vergleichen, wo der Unterschied ist oder ob es überhaupt ein Unterschied gibt.
 

TAPC8_Basic5_11 (3 x NEC D2764D EPROMS)

Da ich jetzt weiß, dass es nicht am Basic-Rom liegt, habe ich nun den RAM im Verdacht.


Tastatur

Wenn die Tastatur nicht oder kaum auf einen Tastendruck reagiert, kann man das leicht reparieren. Ok leicht nehme ich wieder zurück ; ). Man muss dazu die Platine ablöten, um überhaupt an die einzelnen Tasten zu kommen. Hier die verdreckte Tastatur, da habe ich aber schon etwas sauber gemacht. Da aber Rost unter den Tastern waren, habe ich das sein lassen und beschlossen doch alles auseinanderzunehmen.

Dieses Bild hilft schon mal, beim Zusammenbauen.
So weiß man, wo welche Taste wieder hinkommt. Hier muss man alle Tastenkappen leicht nach oben ziehen, dabei ganz minimal kippeln. Ganz sachte, nicht mit Gewalt.

Sieht gut aus ; )! Hier sieht man rote Punkte auf den Tastern. Auf manche nicht. Das liegt daran, dass es 2 unterschiedliche Taster gibt. Die meinen sind gerade, die andern haben einen anderen Winkel. Wenn alle weiß sind(hatte ich auch schon), muss man das erst mal selber maskieren.

Jetzt kann man die Tastatur umdrehen:

Da muss man jetzt nur die Lötpunkte von den Tasten finden und entlöten. Nicht alle Lötaugen entfernen! Da sind auch Widerstände und Drahtbrücken drin. Die Teile müssen so bleiben!

Jetzt kann man die Platine entfernen, wenn alle Taster sauber entlötet wurden ; ).

Die Taster kann man leicht vom Rahmen lösen:

 

Der Rahmen ist frei und kann nun abgeschliffen und lackiert werden. Zuerst kann man die Taster und die Tastaturkappen in den Geschirrspülerkorb(besteck) legen und waschen lassen ; ).
Die Tasten brauchen Zeit zum Trocknen, deshalb ist es ratsam, erst mal die Tasten/Taster zu waschen. Die Metallteile von der Return-, Enter-, Tab-, …. Tasten habe ich nur poliert und nicht in den Geschirrspüler gelegt.

Danach kann alles wieder zusammen gebaut werden. Dazu helfen die Bilder alle wieder.
Zuerst muss man alle Taster wieder richtig reinlegen. Nicht vergessen, es sind 2 unterschiedliche Taster. Das sieht man später an den Tasten, da die Position anders ist.

Nun können wieder die Tastenkappen rauf. Wenn alle Taster richtig liegen, sollte jetzt auch wieder die Platine rauf passen. Nun alles wieder schön sauber zusammen löten.

 

Die Taster brauchen mindestens 48 Stunden, bis das Wasser wieder raus ist.
Sieht aus wie neu : ).

RFT KC85/4 D004 mit HxC SD Floppy Emulator Rev. F

Habe heute mal einen Test durchgeführt, ob ein HxC SD Floppy Emulator Rev. F auch am KC85/4 funktioniert. Warum? Zum einen gibt es immer weniger Betriebssysteme, die noch Floppys allgemein unterstützen. Zum anderen aber auch, weil es kaum noch Disketten und Diskettenlaufwerke 5 1/4″ gibt. Das Gleiche funktioniert auch mit einem Triumph Adler Alphatronic PC (Z80/8 Bit).

Hier habe ich das EPROM entfernt und einen IC Sockel hinzugefügt.
Damit ich die Version 3.3 rauf bekomme, da ich das ZAS benötige.
Auch die integriert Selbsttestroutine (JUMP FC FF) ist sehr nützlich.

Hier habe ich mir einen Adapter gebastelt. Dazu habe ich bei einem alten Floppykabel das Flachbandkabel entfernt und die Kontakte auf die Platine gelötet. Oben sind alles einzelne Leitungen und unten ist alles miteinander verlötet. Unterseite ist alles GND.

Hier ist der Adapter schon kleiner. Dateien für CNC unten:

 

Hier kann man die DXF Datei runterladen und die Platine selber fräsen:

Laufwerk_adapter DXF DOWNLOAD

Laufwerk_adapter.dxf :

Dies ist die Rückseite, wo alle unteren Pins mit GND verbunden sind. Hier müssen die Rechtecke als „Ausschnitt“ in der CAM Software angegeben werden. Die Rückseite muss eigentlich nicht gefräst werden. Wie schon geschrieben, es werden so oder so alle Pins unten miteinander verbunden.

Laufwerk_adapter2.dxf:

Dies ist die Oberseite. Auch hier müssen die Boxen als „Ausschnitt“ in der CAM Software angeben werden.

Laufwerk_adapter3.dxf:

Das ist die Datei, um die Platine auszuschneiden. Im CAM als „Teil“

Ist die Platine fertig gefräst, muss man noch für manche Floppykabel einen Schlitz auf eine Seite schneiden. Siehe Bild (roter Bereich). Dazu habe ich eine Eisensäge genommen. Das ist nur nötig, wenn das Floppykabel eine Kerbe hat. Der KC85 hat z. B. keine Kerbe am Floppykabel, hier ist das nicht nötig. Der schwarze weibliche Floppystecker ist von einem alten Floppykabel. Dazu muss man hinten das kleine Plastikteil entfernen und das Flachbandkabel langsam entfernen. Sonst werden die Kontakte mit rausgezogen. Wenn ein Kontakt rausgezogen wurde, kann man das wieder leicht rein drücken. Die Kontakte sind beim Floppystecker versetzt. Deshalb sollte man die Platine wie im Bild hinlegen und so anlöten. Auf der Rückseite werden die Kontakte nicht genau auf den Pins liegen und die Pins überbrücken. Das ist aber ok so, weil die unteren Pins alle GND sind. Deshalb habe ich oben schon geschrieben, dass man das erste Teil nicht fräsen muss. Fertig ist der Adapter. Am besten noch mit einem Multimeter die obern Pins messen, dass kein Pin noch mit einem anderen doch verbunden ist. Z. B. durch zu viel Lötzinn.

M052 Blende DXF

Habe heute für mein Modul M052 (RFT KC85/4) eine Blende in QCAD gezeichnet und an meiner Stepcraft 840 CNC gefräst. Vielleicht kann das ja noch jemand gebrauchen. Die Leerplatine habe ich in eBay für 10€ bekommen.

Man muss im CAM die grünen Teile als „Ausschnitt“ angeben und Weiß als Teil. Die Maßangabe vom Werkzeug nicht vergessen. Ich nutze als CAM Estlcam. Als Erstes die Ausschnitte fräsen, dann das Teil. Hier z.B. 2 M052 Blenden in Aluminium:

Erst mit einer Feile die Kanten brechen und die Blende abschleifen, damit auch der Lack hält. Ich habe dann, das Blech schwarz lackiert.

Am Schluss kann man noch die Texte (Rot) gravieren. Ich habe jetzt keinen Text gefräst, ist mir zu 5S (siehe wiki) ; ).

M052_blende DXF Download